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Meinung

 

Es nervt!

Uns ist so einiges aufgefallen in den letzten Jahren. Und wir haben Leute mit folgenden Ansichten getroffen:

  • Er fährt mit dem Auto zum Sanitärgebäude und zurück
  • Er pinkelt einfach an einen Baum/Busch, das WC ist zu weit
  • Sauberkeit am Klo? Toilettenpapier auffüllen? Klobürste? Hä?
  • Heizung volle pulle! Kostet ja nix.
  • Waschbecken reinigen und Haare/Zahnpasta/... entfernen? Wieso?
  • Dusche mit dem Gummiwischer abziehen? Hä?
  • Füße abtreten vor dem Betreten des Sanitärs muss man nicht. Es gibt ja die Putzfrau.
  • Mülltrennen ist was für Weicheier
  • Einwurfzeiten gelten für dich nicht.
  • Abspülbecken sauber machen? Essensreste aus dem Ausguss entsorgen? Das gibt noch eine Mahlzeit.
  • Den 1000. Gummistöpsel aus dem Abspülbecken klauen
  • Mein Nachbar hört den ganzen Tag laute Musik. Ob er will oder nicht!
  • Ruhezeiten gelten nur für andere
  • Mein Holzkohlegrill raucht nicht und stört auch meine Nachbarn nicht.
  • Heute feiern wir! Uns stört nicht, wenn die anderen schon schlafen.
  • "Schau mal, dem hilft keiner und jetzt ist er angefahren."
  • Mein Hund kann Stunden lang bellen, dafür sitze ich ruhig daneben.
  • Leinenzwang ist nur für andere Hunde.
  • Der Haufen ist gar nicht von meinem Hund. Was ist eine Hundetüte?
  • Beim Ausleeren der Chemietoilette kann man richtig toll rumsauen. Für was ist eigentlich der Schlauch?
  • Das mit dem Chemieklo machst du, wenn die Nachbarn am Essen sind
  • Das Abwasser des Wohnwagen wird direkt auf der Wiese entsorgt.
  • WIR dürfen im Hallenbad rumtoben. Müssen halt die Alten aufpassen.
  • Wir sind alt und dürfen alles.
  • Die Kippen gehören auf den Boden. Man kann sie dort viel besser austreten.
  • Wenn ich auf dem Klo rauche stört mich das nicht. Die Kippe schwimmt dann auch sehr schön im WC.
  • Warum runterspülen? Vielleicht will es der Nächste sehen.
  • Über deine Parzelle ist der Weg viel kürzer als außen herum.
  • Wasser ablassen und dann los fahren, damit es sich über den ganzen Weg verteilt.
  • Alle müssen Fans der Kastelruther Spatzen sein.

Auch wenn wir nicht perfekt sind, können wir auf obiges gerne verzichten.

 

 

Kurtaxe und Umweltabgabe

Man hat endlich eine Campingplatz gefunden, der zu einem passt und auch der Preis ist in Ordnung. Sogar Rabattkarten sind möglich. Aber dann. Extra kommen dazu noch Kurtaxe und eventuell Umweltabgabe.

Nach einer Neuberechnung muss man pro Tag einige Euro aufschlagen. Laut Campingplätze verlangen dies die Kommunen. Wir haben aber auch schon gehört, dass dies nicht so sein soll. Damit wäre es aber Betrug. Beweisen können wir nichts.

Gehen wir davon aus, dass alles regulär ist. Wie sind diese Summen dann gerechtfertigt?

In einigen Orten bekommt man für das Geld augenscheinlich sehr wenig. Ein paar Spazierwege, ein paar Skulpturen. Das war es meist.

Es kann aber ganz anders ausschauen:

  • Kurparks
  • Freie Fahrten mit Bus und Bahn
  • Freie Eintritte in Museen oder zu touristische Veranstaltungen
  • Rabatte bei den örtlichen Einrichtungen
  • Hundetüten und Abfalleimer
  • Freier/Ermäßigter Eintritt in Frei-, Hallen- oder Strandbäder

Es kommt also immer darauf an, was man macht. Die Möglichkeiten sind da, man muss sie aber nutzen.

Mit der Umweltabgabe können wir allerdings nichts anfangen. Aus dieser werden selbst wir nicht schlau. Wir vermeiden Müll so weit es geht.

Keine Kurtaxe zahlten wir bisher unter anderem bei Camping Sand am Main und VITAL Camping Bayerbach.

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Es ist nicht verboten, sich auf dem Campingplatz zu grüßen!

Wir sind alle gleich am Campingplatz, haben als gemeinsames Hobby das Campen, können unsere eigene und oftmals noch ausländische Sprachen. Aber auch mit Hand und Fuß geht es - man muss nur die Kinder beobachten. Mittlerweile ist auch den meisten Urlaubern klar, dass bestimmte Worte ein Gruß sind. So viele Möglichkeiten gibt es hierfür ja nicht.

Uns ist aber aufgefallen, dass es bei den meisten Mitmenschen an den einfachsten Umgangsformen scheitert. Man kann einfach nicht mehr Grüßen. Ein einfaches "Guten Morgen" erleichtert den Einstieg in den Tag enorm, besonders wenn man neben einander am Waschbecken steht. Natürlich gibt es Morgenmuffel, aber ein "bongiorno" verstehen wir auch. Will man keinen Kontakt, so ist man sowieso auf dem Campingplatz unseres Erachtens fehl am Platz.

Also Camper grüßt euch! Morgen, Mittags, Abends, beim spazieren gehen,...!!!!

Wir haben einfach ein paar Floskeln zusammengestellt, die den Tag erleichtern, unterstützt durch den Google-Übersetzer. Die Aussprache kann man am besten im Urlaub lernen.

 Deutsch  Hallo  Guten Morgen  Guten Tag  Guten Abend  Gute Nacht  Servus, tschüß, moin  Auf wiedersehen
 Niederländisch  Hallo  goedemorgen  goedendag  goedenavond  goedenacht    Afscheid
 Italienisch  Ciao  Buongiorno  buongiorno  buonasera  buonanotte    Addio
 Französisch  Hallo  Bonjour  bonne journée  bonsoir  bonne nuit  Salut {salü}  Au revoir
 Kroatisch  bok  dobro jutro  Dobar dan  dobra večer  laku noć    Zbogom
 Englisch         
 Hello  good morning  good morning
 good afternoon
 good evening  Good night      Hi  good bye
 Slowenisch  Podravljeni  Dobro jutro  dober dan  dobervečer  Lahko noč  

 Zbogom


Aber man sollte sich nicht verstellen. Es muss schon von Herzen kommen. Wir haben jetzt auf festgestellt, dass je größer der Platz, desto weniger wird gegrüßt.

Und Duzen wird auch immer weniger.

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Zustand vieler Campingplätze

Wir haben in der Oberpfalz in letzter Zeit einige Plätze besucht, um Alternativen für einen Wochenendtripp zu bekommen. Dabei muss man oft erfahren, dass diese noch den typischen 70er-Jahre-Charme haben und innen auch so aussehen. Z.B. findet man gelegentlich Toiletten ohne Klobrille und Sanitärräume, die sehr gewöhnungsbedürftig sind. Warum wird hier nicht renoviert. Werfen diese Plätze bei den meist sehr vielen Dauercampern zu wenig Gewinn ab? OK 100 Dauercamper mit ca. 600 Euro Jahresgebühren bringen halt nur 60.000 Euro. Bitter. Bei zu vielen Dauercampern bleiben aber die Touristen fern. Ein Dilemma.

Ausnahmen sind Gott sei Dank vorhanden und werden von auch gelegentlich besucht. Weiter so z.B. Knaus Viechtach, Freibad Schnaittenbach.

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Muss jede Satellitenschüssel sein?

Früher saßen wir immer am Lagerfeuer wenn es abends gemütlich werden sollte. Es spendete Wärme und förderte die Unterhaltung. Auf den meisten Plätzen ist dies jedoch - aus verständlichen Gründen -  nicht mehr möglich. Dies bieten nur einzelne Zeltplätze. Manchmal kann man auch im Grill ein kleines Feuer machen, dies wird eventuell geduldet. Aber auch immer weniger.

Man saß also da und hat sich unterhalten. Jetzt mussten wir aber feststellen, dass am Abend kaum mehr Camper vor ihrem Wohnwagen oder Wohnmobil sitzen und das Camperleben genießen. Es ist nämlich viel einfacher vor der Glotze zu sitzen als etwas zu Unternehmen oder zu spielen. Bei unseren Abendspaziergängen konnten wir das auch mehrmals bestätigen.

Gut in Erinnerung haben wir noch den Camper in Sibenik, der zuerst seinen Wohnwagen umständlich per Mover in den Platz geschoben hat. Dann aber feststellen musste, dass er unter Bäumen stand und kein Satellitenempfang möglich war. Also in die Rezeption, anderen Platz nehmen, Wohnwagen wieder moven, Schüsselraus und kein Empfang. Schüssel mit unendlich langem Kabel zum übernächsten freien Platz, aber kein Empfang. Jörg hat ihm nach Stunden, in denen ihm seine Frau geholfen hatte, darauf aufmerksam gemacht, das er falsch ausgerichtet war. Die vertane Zeit hat er genutzt, indem er kein Vorzelt aufgebaut hat und abends immer im Wagen saß um Fern zu sehen.

Camping ist einfach schön, so nahe an der Natur. Man trifft nette Leute.

Wir wurden auch nach dem Kauf sofort auf das tolle Fernsehfach in unserem Wohnwagen aufmerksam gemacht. "Da passt super der Fernseher rein." Jetzt lagern dort Vorräte. Wir haben auf keiner einzigen Tour den Fernseher vermisst. Und wenn mal ein Fußballspiel während der EM oder WM ist, kann man auch in das Café gehen, dort ist es auch geselliger.

Wir müssen allerdings eingestehen, dass man bei dieser Art des Urlaub weniger Probleme mit Mücken hat. Außerdem werden die Nachbarn nicht gestört, da man ja nicht "feiert bis der Morgen kommt".

Manchmal spielen wir uns mit dem Gedanken, Schüsseln einfach neu "zu justieren". Grrrr.

Update:

Bisher vermissten wir den Fernseher an keinem Tag.  Und am Abend dann mal eine Shisha oder nur quatsch machen.

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Verreisen mit Hund 

Auf den meisten Campingplätzen sind Hunde erlaubt. Außer Kampfhunde. Leinenpflicht und Impfungen sind obligatorisch. Dass man eventuelle Geschäfte wieder beseitigt versteht sich ja von selbst. Unverständlich sind aber die Preise für Hunde von 2 Euro bis 7 Euro je Nacht. Bei den hohen Preisen hat man schnell das Gefühl, dass diese wahrscheinlich doch nicht so willkommen sind. Alles meist ohne Gegenleistung. Es gibt Plätze mit Hundetüten und Hundeduschen. Dann ist es ja noch einzusehen. Unser Hund verbraucht am Tag einen Napf Wasser, das sind ca. 1 Liter. OK, er liegt den Rasen platt. Tüten haben wir genug dabei.

Es gibt auch Campingplätze, auf denen für den Hund etwas geboten wird. Eigene Hundebereiche, abgegrenzte Bereiche mit Umzäunung und Freilaufplätze. Agility Parcours und Hundeschulen kann man auch antreffen. Aber selten.

Die Vorschriften der einzelnen Länder sind bei der Reise mit Hund relativ unterschiedlich. Man sollte sich vorher im Internet und dann vor Ort noch bei der Verwaltung informieren. Hohe Strafen werden oftmals angedroht bei Nichteinhaltung.

In Italien muss man prinzipiell immer Leine und Maulkorb mitführen. Freies Laufen ist meist durch die Gemeinden beschränkt. Im Bus und in der Seilbahn muss der Maulkorb getragen werden.
Zu Bedenken ist hier auch, dass sich manche Leute vor Hunden fürchten und sich somit sicherer fühlen. Allerdings ist  in solchen Gefährten auch relativ wenig Platz und man kann aus Versehen schon mal dem Hund auf die Pfoten steigen. Wir schirmen unseren Hund immer so gut als möglich ab, d.h. z.B. unter den Sitzen oder im Kinderwagen/Rollstuhlbereich.

 

Viele Gemeinden bieten jetzt auch Spender für Hundetüten an. Hier beginnen aber die Probleme:
Wir haben bisher rote und schwarze Tüten gefunden. So weit so gut. In Algund gab es aber weiße, fast durchsichtige. Ein toller Anblick, und jeder sieht den Inhalt sofort. Im Ort kann man die Hinterlassenschaften gelegentlich in die aufgestellten Mülleimer entsorgen. Auf den Wanderwegen gibt es diese aber nicht, da keine vorhanden sind. Man soll seinen Müll wieder mit in das Tal nehmen. OK. Aber wohin mit der vollen Hundetüte? In den Rucksack? In die Hosentasche? Oder einfach nur bis zum Ende der Wanderung in der Hand tragen. Gut – es macht warme Hände. Außerdem bekommt auf den Bänken schnell einen freien Platz. Dies sollten sich die Gemeindeoberen auch einmal überlegen.

In Wackersdorf und Steinberg am See gibt es jetzt Tütenspender mit Mülleimer. So sollte es gehen. Und dies in vernünftigen Abständen. Für saubere Gemeinden und Wege.

Die Unterbringung eines Hundes am Auto haben wir lange recherchiert. Eine Hundebox ist teuer und nimmt sehr viel Platz weg. Wir haben uns für Clea ein Brustgeschirr zugelegt und hängen sie im Fond mit einem Gurtadapter fest. Für uns die beste Lösung, obwohl sich Clea sehr haart. Den Einzelsitz klappen wir um und legen eine Fußmatte darauf, damit sie nicht so rutscht. Den Bereich zu den anderen Sitzen sperren wir mit einem Netz ab.

Zum Wandern verwenden wir kleine, faltbare Näpfe. Diese füllen wir nach Möglichkeit unterwegs. Etwas Wasser haben wir aber dabei. Für den Hund bekommt man in jedem Gasthaus  Wasser, auch wenn man nichts konsumiert. Es gibt auch Trinkflaschen mit Napffunktion, diese gefallen uns aber nicht so gut.

Hundefutter nehmen wir von Zuhause mit, da man nie weiß, ob es dem Hund schmeckt. Wir nehmen Hundetüten und füllen Sie  je Tag mit einer Portion. Die Tüte kann man dann vor und nach dem Essen verwenden. Außerdem fällt unterwegs ja sowieso etwas für den Liebling an.

Am Campingplatz ist Clea immer mit Leine, nur in der Nacht im Wohnwagen kommt sie ab. Meist binden wir die Leine an der mittleren Vorzeltstange an, die gut verankert sein muss, und kürzen die 5m-Leine auf den Stellplatzradius, damit vorbeigehende Gäste nicht immer über Clea stolpern. Wenn sie kläfft muss sie aber rein. Tagsüber ist sie immer mit uns unterwegs und bleibt eigentlich nie alleine.

Update:

Mittlerweile gibt es Campingplätze mit Umzäunung der Stellplätze. Hier dürfen Hunde frei laufen. Wir waren hier begeistert vom Knaus Campingpark Viechtach. Hundeleckerlies, Hundtore für das Gassi gehen. Hundeshop. Agility-Parcours. Freilaufwiese. Weiter so.


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Das Forum


Ein Forum, soll eine Sammelstelle vieler Mitglieder zur Informationsbeschaffung sein.

Man meldet sich an und kann eine riesige Menge an privaten Informationen speichern und bekommt sogar die Möglichkeit zum Empfang von PNs, also privaten Nachrichten, ohne dass die eigene Email bekannt wird.

Dann stellt man sich in einem Tread vor und wird von unzähligen Usern herzlich begrüßt. Jeder natürlich mit einer Unmenge an Smilies. Schnell stellt man aber fest, die tun dies bei jedem.

Treads verlaufen auch nach einigen Kommentaren im Nirvana, schweifen ab und man macht sich nur noch lustig über die anderen. Bei machen denkt man, die schreiben nur irgend etwas um bei der Aktivität zu punkten. Es gibt in jedem Forum ein paar Platzhirsche die ihre Community pflegen und man nur sehr schwer in diese gelangen kann. Die wichtigsten Themen sind sowieso schon irgendwann beantwortet worden.
Und vor allem aufpassen, wenn man wichtige Infos sucht: Es sind meist nur Laien unterwegs, die sich auch nicht zwingend auskennen. Die Spreu vom Weizen zu trennen wird dann schwierig.


Von Foren habe ich mittlerweile die Schnauze voll. Aber die tolle Deichselhaube behalte ich, habe ich auch bezahlt, aber der "Lack" ist ab.


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