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Urlaub im Hundeparadies

Veröffentlicht am 26.06.2014

Puh. Auf der Anfahrt ging es ganz schön auf und ab. Eine ganz schöne Schufterei. Zusätzlich musste ich 2 Fahrräder schleppen. Auch nicht ganz ohne. Und was ist der Dank? Der bisher trockenste, staubigste und mit Bäumen umrandeste Platz in meinem Leben. Und dann der Boden: Wurzeln und uneben wie Sau. Toll. Erst aus der schattigen Halle holen und dann so was. Ist denn schon wieder Urlaub. Ich habe was gehört von Bayerischer Wald. Aber ist es dort so gefährlich, dass die Stellplätze eingezäunt werden müssen. Aber das Tor hat keinen Schlüssel. Oder soll so verhindert werden, dass man zu weit beim Nachbarn aufbaut? Nein: Urlaub für Clea ist geplant. Ein Hundeplatz, auf dem sie um den Wohnwagen ohne Leine laufen kann. Naja. OK. Für einmal sei es genehmigt.

Das Wetter schaut dieses Mal ganz nett aus und mein Herrchen sieht das auch so, da nur die Markise raus kommt. Neben uns ist gleich das Hundetor und mit einem Hundetütenspender, aber auch der Rückgabestation für volle Tüten versehen. Aber außer, dass sehr viele Hunde immer wieder dieses Tor besuchen, keinerlei Belästigung.

Abends ist meine Familie normalerweise bei mir, nur am Montag waren sie Fußball gucken im Lokal. Und natürlich tagsüber auf reisen. Am heißesten Tag – Fronleichnam – hat Herrchen sogar für etwas mehr Schatten sorgen müssen, da Besuch kam. Ich sollte eigentlich als Mittagsschlafstation für Leonie dienen, aber Pfiffkas, kein Nickerchen.

2mal hat es in dieser Woche geregnet, einmal am Dienstagabend und am Freitagmorgen. Ansonsten war es ok, wenn auch nachts relativ kalt.

Am Samstag haben dann alle abgebaut und wir sind Richtung Heimat gefahren. Aber plötzlich reißt Herrchen das Lenkrad herum und fährt auf eine andere Straße. Kenn ich – Richtung Haus. Aber nein! Herrchen hat die Ausfahrt versäumt und rauscht immer weiter. An Regensburg vorbei in Richtung Laaber. Dort in einen klitze kleinen Ort – Polzhausen. Der Campingplatz dort ist sehr klein, nur geschottert, aber eben. Nicht einmal Strom und ein Sanitärgebäude gibt es. Außerdem sind wir die einzigen.

Da ist es ja bei meinem Bauern schöner. Komische Sache. Es wird auch nichts aufgebaut, nur abgestützt. Ab und zu kommt Simon vorbei und bringt oder holt Clea. Manchmal bleibt er auch da. Verena hat sich sowieso für die Nacht etwas Besseres gesucht. Mittlerweile habe ich aber mitgekriegt, dass wir auf einem Geburtstag sind. Happy Birthday to you!

Nach dem Frühstück bei Sabine geht es schon wieder nach Hause und am Abend stehe ich schon wieder beim Bauern. Bis demnächst.