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Meine Sommerreise zum VITAL Camping Bayerbach

Veröffentlicht am 18.08.2016

On the Road again. Wir reisen wieder. Richtung Cham und dann gen Süden. Kurz vor Landau dann ein Stau und BRUMM. Auspuff hin. Geiler Sound. Retour nach Straubing zum Dealer. Schaut mal drunter. Anschlussrohr. Aber keine Zeit. Naja, nach einer kleinen Odyssee stehe ich jetzt am VITALCAMPING Bayerbach. Hasenstrasse 227. Hinter mir ein gelbes Nummernschild und vor mir ein Franke. Man kann es sich halt nicht aussuchen. Der Franke ist ganz nett, den Oranje sehen wir nur kurz an der Versorgungssäule. Frauen Fehlanzeige.
Die ersten Tage werde ich regelrecht angepisst. Einige Stunden nur Schiffwetter. Aber es wird besser. Nachdem mein Zugfahrzeug noch immer defekt ist, sind Frauchen und Herrchen viel bei mir. Man kann ja nicht mit dem lauten Auspuff immer zum Pinkeln fahren. Obwohl. Sollte sich einer Aufregen.

Nach einigen eher verregneten Tagen dann plötzlich Sonne. Endlich Sommer. Herrchen und Frauchen waren einmal einen ganzen Tag weg. Als sie zurück kommen schnurrt die Karre wieder. Balsam für meine Ohren. Oh, habe ich ja gar nicht.

Am Freitag haben sie mir eine kleine Tasche für die Tür gekauft. Hübsch. Da kamen dann gleich leckere Sachen rein. Die Tasche ist noch da, aber wo sind die Süssigkeiten?
Samstag Abend dann Wildtieralarm. Ein mit Stacheln bewährtes riesiges Ungeheuer nähert sich mir. Clea hat gleich gekuscht. Lieber 5 Minuten feig als ein Leben lang tot.
Das Monster kam immer näher, aber Herrchen ist mir zu Hilfe gekommen, während Frauchen sich unter der Bettdecke versteckte. Feigling. Herrchen hat dem Angreifer dann die Richtung gewiesen und ihn eingenordet. Am Morgen war er dann weg. Hoffentlich holt er keine Verstärkung. An den Reifen bin ich nämlich verwundbar.

Das ganze Wochenende war Remmidemmi. Immer wieder Musik am Platz. Camperfestival halt. Die Freitagsmusi habe ich nicht ganz verstanden. 3 Zwidern. Waren Lustig und 5 Mann. Hä?  Und gespielt wie ein Alleinunterhalter. Am Samstag dann welche aus dem Zillertal. Schon besser, aber weniger Stimmungsmache. Am Sonntag dann der Strong Man-Wettkampf. Ein paar Bürscherln haben Gewicht gehoben im Format Herrchen und Frauchen. Zusammen! Am Abend war dann noch Westernmusik. Am Montag sind Herrchen und Frauchen früh weg. Als sie wiederkommen haben sie einen Priester im Schlepptau. Ein Inder. "Du wolle Rose kaufen? " oder was?  Aber der Pfarrer weiht mich, ganz persöhnlich. Er tunkt seine Klobürste in seinen Eimer und spritzt mir Wasser ans Blech. Angeblich soll mich das Schützen vor Schrammen und Achsbruch. Mal sehen.

Auf jeden Fall war am Abend das Monster wieder da uns hat Cleas Futternapf geleert. Frauchen fand es ja ganz lieb, Herrchen meinte nur Flohzirkus und Clea verdrückte sich ins Bett.  Am Dienstag waren sie den ganzen Tag weg. Erst am Abend sind sie gekommen. Kurz nachdem sie wieder da waren stank es nach Kuhresten und ein Camper meinte alle wären Fans der Kastelruther Spatzen. Herrchen definitiv nicht.

Und Sepp war wieder da. Der Igel. Habe ihn zwar nicht gesehen, aber Cleas Schüsselchen war leer. Nachdem es in letzter Zeit eher ruhig war, war ich heute wieder gefragt. Aufräumen war angesagt. Auch die Markise wurde gereinigt. Hat ausgeschaut wie Schwein. Noch vom letzten Urlaub. Morgen soll es wieder Heim gehen. Hoffentlich ist mein Parkplatz noch frei.