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Reisen 2015

Die Kurzreisen vielen heuer eigentlich in Wasser, zumindest das Ancampen Anfang Mai. Zudem hatten wir nur noch ein relativ spontanes Wochenende in Haus. Die Südtirolreise musste diese Jahr sein, bei der Fahrt in Deutschlands Norden hatten wir Anfangs gemischte Gefühle. Es war aber eine sehr interessante und erlebnisreiche Tour.

Motto des Jahres:

Das Leben ist zu kurz um schlechten Urlaub zu machen.

 

Unsere Reisen:

 

Reisezeit Reiseziel
 30. April bis 03. Mai      Ancampen in Bayerbach                                
 30. Mai bis 07. Juni      Schlosshof Lana
 10. August bis 20. August  Camping in der Südheide
 28. August bis 30.August    Wochenende in Haus

Wochenende in Haus vom 28.08 bis 30.08.

Nach der Enttäuschung im letzten Jahr wollten wir den Platz eigentlich nicht mehr anfahren. Wir waren zwar schon mehrmals für ein paar Stunden dort, aber da wir eingeladen wurden machten wir uns auf für ein Wochenende. Getreu dem Motto "Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse..." besuchten wir doch unsere Freunde.

Am Freitag nach der Arbeit machten wir uns auf und bauten nur das Gröbste auf, bevor es Kaffee und Kuchen gab. Dreh-dich-um-Kuchen mit Rosinen. Auch gemeinsam zu Abend gegessen haben wir und es war eine laue und lustige Nacht. Die Garnelen mit Spaghetti waren echt lecker.

Am Samstag nach dem Frühstück mit Lachs und Rotkäppchensekt ging es nach Nittenau zum Truckertreffen. Überwältigt waren wir von der Anzahl der 415 Fahrzeuge und deren Lackierungen. Teilweise waren auch amerikanische Modelle dabei. Wir hatten es viel kleiner erwartet. Markus fuhr auch mit Begleitung im Krankorb bis auf 69m Höhe hinauf und konnte so Nittenau überblicken. Weiter ging es dann zum Eiscafé San Marco.

Zurück am Platz gab es wieder Kaffee und Kuchen und auch 2 zusätzliche Freunde schlossen sich an. So feierten wir bei Bier und Grillfleisch wieder bis Tief in die Nacht. Blutwurz ist ein Teufelszug, und erst der Sherry.

Am Sonntag nach dem Frühstück wurde dann abgebaut. Wir bekamen noch Besuch und gingen mit diesen Mittags zum Essen beim Pindl. Gegen 14:00 Uhr waren wir dann wieder zuhause.

 

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Camping in der Südheide vom 10.08 bis 20.08.

Am Montag nach dem Frühstück ging es auf die Autobahn zum Knauscampingplatz Walkenried im Süden des Harz. Obwohl wir in der Mittagspause ankamen, wurden wir herzlich empfangen und durften uns schon einen Platz aussuchen. Wir wählten einen in ruhiger Waldlage. Es sollte ja nur für eine Nacht sein. Nachdem ein paar Sachen aufgebaut wurden zog es die Wasserratten Simon und Verena in das Hallenbad am Platz. Von der Platzleitung gab es auch gleich eine Einweisung in die örtlichen Gepflogenheiten. Die bekam Markus auch noch, als er zum Schwimmen ging.

Abends schlenderten wir über den Platz und haben uns alles angeschaut. Der Platz ist ähnlich gestaltet zu dem in Viechtach und eigentlich auch mit diesem austauschbar. Für das Abendessen nutzen wir den Raclette-Grill  für Putensteaks. Aber es spritzte fürchterlich und hat uns den ganzen Tisch versaut.

Zur Nacht drohte dann ein Gewitter, aber es kam Gott sei Dank keines. Auch kein Regen.

Am nächsten Morgen dann nach einer Stärkung Weiterreise zum Campingpark Hüttensee.

Nach dem Verlassen der Autobahn mussten wir scheinbar endlos lange durch einen Truppenübungsplatz fahren und kamen dann in Meißendorf an. Einen Platz konnten wir uns aussuchen. Es gab genügend davon. Da nicht parzelliert war, konnten wir uns ausbreiten.

Danach ging es zum Schwimmen an den platzeigenen Badesee, der von der DLRG überwacht wird. Des Öfteren wurde sich mit diesen ausgetauscht.

Der Mittwoch sollte dann auch noch ein Relaxtag werden. Wir machten nur eine Runde um den Hüttensee. Immerhin rund 5 km Umfang. Da wir trödelten brauchten wir auch rund 2 Stunden. Es hab sehr viel Natur zu sehen und auch Wasservögel. Vor allem Clea genoss es. Zurück am Platz stellen wir fest, dass die Wespenplage immer stärker wird. Bisher traten diese nur vereinzelt auf. Wir versuchten Abhilfe durch Wespenfallen zu bekommen, mussten aber improvisieren, da in Winsen(Aller) keine zu finden waren. Erst Tage später konnten wir welche finden. Das größte Übel während der Tour waren sowieso bis ca. 20:00 Uhr die Wespen und danache die Staunzen. Diese waren ebenfalls bitterböse und haben vor allem die Beine angegriffen.

Am Donnerstag ging es früh raus. Wir fuhren in den Heide-Park nach Soltau und waren schon vor der Öffnungszeit da. Vor allem die Kinder wollten Achterbahnen fahren. Und so ging es los mit Collossos, der größten Holzachterbahn Europas. Ein wirkliches Erlebnis, aber "lahm".
Dann weiter zur Limit, bei der Mann unten dran hängt. Die Kinder haben aber ganz schön geflucht, da der Kopf sehr stark herum gewirbelt wurde. Diese empfanden sie als inakzeptabel.
Weiter zum Flug der Dämonen und zu Desert Race. Leider war Scream der Freefalltower defekt. Markus und die Kids fuhren noch mit dem Panoramaturm und eine Tour mit dem Mountain-Rafting. Simon und Markus setzen sich dann mutig in das Western-Riesenrad (was für Feiglinge). Verena gab sic
h die Krake. Zu guter Letzt wurde noch Pulver an den Geschicklichkeitsbuden verballert  es gab ein klitzekleines Plüschtier. Unterwegs trafen wir auch noch auf eine Gruppe Minions und ein überdimensionales Ü-Ei.
Ein anstrengender Tag, der vor allem durch Wartezeiten und einer Mengen an Kohle hervor stach. Aber einmal geht das schon.

Am Freitag dann Besuch in der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Ein ehemaliges Kriegsgefangenenlager für Sowjetische Soladaten und danach ein Konzentrationslager. Hier starben auch die Schwestern Margot und Anne Frank an Typhus. Ein Gedenkstein auf dem Friedhof erinnert an sie. Im Dokumentationszentrum konnte man alles nachlesen und auch beim Gang über den Friedhof herrschte eher bedrückende Stimmung. Immer wieder begegneten uns auch jüdische Gruppen, die auf die Grabplatten kleine Steine legten. Danach ging es zum Eisessen nach Winsen und wir kauften Wespenfallen im Raiffeisenmarkt. Danach war wieder Baden angesagt. Abends kam dann Gewitterstimmung auf, aber der Großteil zog an uns vorbei. Nur dunkle Wolken und Wetterleuchten.

Am Samstag räumten Verena und Bettina den Wohnwagen auf und Simon und Markus fuhren nach Munster in das Deutsche Panzermuseum. Vom ersten Panzer bis zu heutigen Modellen gab es sehr viel zu sehen. Auch englische und amerikanische Modelle. Vor allem die "Ratsch Bumm" hatte es Simon angetan. Es gab wirklich sehr viel zu sehen, bishin zu Drohnen und Flugabwehr.

Am Nachmittag sahen sich Bettina und Markus dann die DLRG-Unterkunft am Hüttensee an. Eine einfaches Holzhaus in das die DLRG Wietze/Ovelgönne Zeit und Geld steckt. Dort können sie aber bereits übernachten und auch Ausbildungen abhalten. Vielen Dank an Reiner, der es ermöglichte.

Am Sonntag war es dann nicht mehr so schön. Zu Fuß ging es ins NABU Gut Sunder, direkt um die Ecke. Dort gibt es ein Naturschutzzentrum mit Inforäumen. Diese waren aber nicht so interessant, da man es so überall finden kann. Aber das Gut selbst gab viele Ecken mit Natur frei, so der Froschteich und den Bauerngarten und ein riesiges Insektenhotel. Auch der Spaziergang um den See war sehr interessant. Früher warNABU Gut SunderNABU Gut Sunder das Gut der Eigentümer von Fischweihern in der Umgebung. Vor allem Karpfen wurden hier gezüchtet. Deshalb ziert das Herrenhaus auch ein Karpfen als Wetterfahne. Untergebracht ist dort  jetzt ein integratives Kaffee, betreut durch  Personen mit leichten Behinderungen. Vor allem aber die Kuchen waren lecker und auch der Kaffee gut. Am Abend beginnt es dann zu Regnen. Dem Gut gehörte auch der Bereich des Hüttensee. Hier wurde eine neue Teichlandschaft geschaffen.

Der Montag ist durchwachsen. Es wird unser Katastrophentag. Zuerst nach Eschede, wo am 03. Juni 1998 der ICE Conrad Röntgen zerschellte. Mit diesem Zug fuhren Markus und Bettina auf einer Reise im November 1997 einmal von Nürnberg nach Kassel. Beim Zugunglück gab es 101 Tote, für die am Gedenkstein alle Namen und Wohnorte aufgelistet sind und 101 Kirschbäume gepflanzt wurden. 101 Stufen führen von der Gedenkstätte weg. Als wir gerade Anwesend waren fuhr an der Unglückstelle eine ICE3 durch. Der Boden wackelte und er huschte an uns vorbei. Man kann sich jetzt vorstellen, mit welcher Wucht der Zug an die Brücke knallte.

Weiter ging es zur Heide am Angelbecksteich. Dieser Teich wurde nach der Waldbrandkatastrophe im August 1975 angelegt. Eine wunderschöne Heidefläche umgibt diesen See und auf einer Anhöhe gibt es einen Gedenkstein zum Waldbrand vor 40 Jahren. Vor allem Clea hatte ihren Spass durch die Heide zu laufen. Auch Heidehonig wird dort gewonnen.

Weiter nach Faßberg. Dort machten wir Pause in Meyers Heidebäckerei. Ein Bäckerladen mit Brotzeiten. Zum Abschluß fuhren wir weiter zum Luftbrückenmuseum im Ort. Direkt neben dem Fliegerhorst konnten wir sehr viel über die Luftbrücke nach Berlin erfahren. Von Faßberg aus wurde vor allem Kohle noch Westberlin geflogen. Teilweise im 45 Sekunden-Takt. Es gab sogar den Faßberg-Flyer zu bestaunen.

Während des Aufenthalts begann es aus allen Eimern zu schütten. Wir konnten teilweise die Besucherhütten nicht wechseln, so goß es. Auch die Heimfahrt mussten wir 2 mal unterbrechen, da die Straßen kaum noch passierbar waren. Mit einem Sportwagen hätte man machmal das Wasser am Fenster gehabt. Zurück am Platz war nur etwas Regen. Was 20 Kilometer alles ausmachen können.

Am Dienstag dann noch immer Regen. Wir fahren spontan in die Kreisstadt Celle. Eine wunderschöne Fachwerkstadt mit einer fast unüberschaubaren Anzahl an Geschäften. Leider regnet es immer weiter und so werden die Kinder für den Herbst eingekleidet und auch für das Orangenkistl gibt es 2 neue Geschirrtücher, da die alten bereits dreckig und feucht sind. Auf der Wäschespinne werden sie immer wieder durchgewaschen. Wir fahren zeitig zurück und in Winsen noch zur Bockwindmühle, eine der ältesten ihrer Art (1732). Sie kann leider nur von außen angeschaut werden, genauso wie das Bauernhaus Museum mit "Det groode Hus". Diese sind nur am Wochenende geöffnet. Im Bioladen kaufen wir noch Heidehonig, Heidewein, Heidelbeeren (die dicken blauen) und Heidschnuckenpaste. Auch ein Mitbringsel ist dabei.

Am Mittwoch geht es in den Serengeti-Park Hodenhagen. Nur 15 km entfernt. Nach dem Anstellen mit dem Auto am Kassenhäuschen (eine riesige Umweltverschmutzung) geht es stop and go an der Kasse vorbei. Verena, Simon und Markus buchen noch die Bustour, da Clea nicht mit darf und Bettina mit ihr draußen bleibt. Der launige Busfahrer erklärt uns auf der Strecke die anzutreffenden Tier. Vor allem die Wasserschweine, die aussehen wie riesige Meerschweinchen, überraschen uns. Weiße Tiger und Löwen liegen direkt an der Strecke, genauso wie die Nashörner und Giraffen. Man könnte sogar mit dem Auto durchfahren. Selber schuld wer es tut. Affen könnten die Wisch-Waschdüsen klauen. Oder Tierhörner könnten sich am Lack zu schaffen machen.
Nach der Tour macht sich auch Bettina mit den Kindern auf zur Dschungelsafari, bei der einige Tiere nochmals zu sehen sind. Zu Fuß geht es dann zu den Elefanten, die hinter starken Eisenzäunen stehen. Den Damen kann mann aber an die Rüsselspitze fassen - Glitsch. Wohl einen Schnupfen?
Am Platz ging es dann weiter zu den Fahrgeschäften. Autoscooter, auch für Markus und Bettina, und eine Rutschentour auf der Riesenrutsche und einem Rutschteppich. Markus und die Kinder fahren dann die Aquasafari. Dies sind Florida-Airboats mit einem riesen Propeller und knapp 500 PS. Trotz langem Anstehen ein Erlebnis. Danach zum Riesenrad und Verena zum Aquaspin, auf dem es auf einer riesen Schaukel kopfüber rotierend um die eigene Achse geht. Danach zu Senga, einem Fahrgeschäft mit 30m Höhe und zum Kumba-Twister,  eine rotierende Riesenschaukel. Leider beträgt die Anstellzeit an der Black Mamba fast 2 Stunden, und so entfällt das Speedboot. Nach einem Milchshake geht es noch einmal für Simon, Bettina und Markus auf die Dschungelsafari und danach noch ohne Markus und Clea auf der Hängebrücke zur Aussichtsplattform bei den Giraffen. Ein schöner, aber anstrengender Tag endet im Shop und dann mit der Heimfahrt.

Am Donnerstag dann Abbau. Eigentlich wollten wir ja noch einen Platz auf der Heimreise anfahren, schenken uns dies aber. Also geht es nochmals zum baden. Auch am Kiosk schauen wir vorbei. Ist aber nicht so unseres. Mehr für Stammgäste zum Qualmen und Klönen. Die Frikadelle ist aus der Mikrowelle und eine Scheibe ungetoastetes Toastbrot dazu. Der Senf war ok. Wir holen noch Minigolfschläger und machen ein Match am Minigofplatz des Hüttenseepark. Markus siegt vor Bettina, Verena und Simon. Clea spielte nicht mit.

Dann zum Abendessen. Markus wünscht sich Heidschnucke. Am Museumhof werden wir fündig. Die Heidschnuckenvariation soll es werden. Mit 18,50 Euro nicht ganz billig, aber lecker. Heidschnucke ist ein kleineres Schaf, dessen Fleisch wie Wild schmeckt. Richtig. Aber die Leber schmeckt, als stünde man noch im Gehege. Aber es ist es Wert. Bettina wählte eine Heidschnuckenpfanne und bekam eine Art grobe Leberpastet. Leider war es nicht so richtig ihr Geschmack und realtiv fett. Ich fand es trotzdem lecker. Die Kinder wählten Flammkuchen, den es in diversen Variationen gab. Auch lecker. Bettina's Nachspeise war dann aber ein Reinfall. Ein paar blanke Heidelbeeren, eine Kugel Vanilleeis und ein Spritzer Sahne. 5 Euro 50. Die Zeche war dann auch sehr hoch.

Am Freitag fahren wir dann um kurz nach 7 Uhr vom Platz. Da wir gut durchkommen sind wir schon um 15:00 Uhr zuhause. Ein 80er-Schnitt, inkl. 3 Pausen. Letz fetz.

Alles in allem ein interessanter Urlaub in Deutschland, wenn auch das Wetter nicht immer so gut war. Wir hatten aber schon bei weitem schlechteres. So etwas werden wir sicherlich wieder machen, aber natürlich in einer anderen Ecke. Wahrscheinlich das nächste Mal im Raum Berlin.

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Schlosshof Lana vom 30.05. bis 07.06.

 

Der Start in zur Pfingstreise begann eigentlich noch im letzten Jahr. Heuer sollte unser Ziel wieder Südtirol sein. Da wir nur ein paar Tage fahren wollten haben wir beschlossen, den Schlosshof in Lana anzufahren.

Diesen hatten wir schon einmal zur Ansicht besucht und er hatte einen guten Eindruck gemacht. Also reservieren, natürlich einen Premiumplatz. Pfiffkas! Alles voll, auch "De Luxe" – Pfiffkas. Also einen Komfortplatz mit 70m2 nehmen. Wird schon reichen.
In der Vorwoche hat sich noch heraus kristallisiert, dass wir schon am Samstag fahren und eine Nacht beim Seeblick Toni übernachten möchten. Gesagt getan.

Am Samstag Nachmittag starten wir bei uns und über die Autobahn ging es ohne Probleme nach Kramsach. Dort haben wir auch ganz schnell einen Platz bekommen, der für Durchfahrtsreisen geeignet ist. Man musste nicht einmal abkuppeln. Haben wir aber gemacht.

Abends haben wir uns den Platz noch richtig angesehen. Und siehe da, wir trafen auf Bekannte, die wir schon am Mondsee und auf der Freizeit Messe getroffen hatten. Zufälle – immer wieder. Ein kurzer Plausch und weiter über den Platz. Am Abend konnnte wir sogar draußen sitzen, auch wenn das Wetter nicht ganz so gut aussah.

Am nächsten Morgen dann Frühstück mit den teuersten Semmeln ever. 8 Teile, 8 Euro. Nichts besonderes. Auch an der Kasse haben wir kräftig gelöhnt. 1 Camping Cheque (16 Euro) und 20 Euro in bar, für Stellplatz, 1x Duschen, xmal Toilette, 2 Liter Trinkwasser, ein bischen Strom, 3 Euro für die Müllentsorgung (ein kleiner Beutel) und 6 Euro Kurtaxe. Insgesamt ein Aufenthalt von 13 Stunden. Aber wir wussten es. Im Vorfeld.

Weiter zum Tanken und dann nach Lana auf den Schlosshof. Dort den kleinen Platz bezogen und aufgebaut. Dann der erste und letzte  Regenschauer. Aber das Vorzelt stand bereits. Auch ein paar Bekannte kamen uns besuchen. Sie waren schon vorausgereist und wohnten in Ferienwohnungen. Wer dies war? Unser Geheimnis.
Für Montag wurde die erste Wanderung geplant. Gemeinsam mit den Bekannten ging es in die Gaulschlucht, direkt in Lana. Eine schöne, kurze und schattige Wanderung. Dann noch etwas in die Ländpromenade. Zum Abschluss noch ins Café Plankensteiner. Getränke und Eis.
Da die anderen zurück wollen, beschließen wir noch den Brandis Waalweg zu gehen. Eine eher leichte Strecke bis direkt an einen Wasserfall, direkt unter der Burgruine Brandis. Am Weg stehen immer wieder Skulturen und lockern die ganze Sache auf. Zurück geht es mit dem Bus. 

Abends dann nach Völlan zu den Bekannten. Allerdings gab es diverse logistische Probleme. Man hatte die Unterkunft nicht genau erfragt. Wir wussten nur, dass es nicht an der ersten Bushaltestell ist. Aber welches war die erste? Handy? Vergessen. Also über eine halbe Stunde suchen. Im Auto die luft zum schneiden dick und die Stimmung im A...

Am Dienstag dann der Mammuttag. Mit dem Bus nach Töll zum Beginn des Marlinger Waalweges. Leider dauert die Fahrt über Meran seine Zeit und so kommen wir schon durchgeschwitzt an. Da auch noch Nationalfeiertag in Italien ist, bekommen wir auch keine Brotzeit beim Bäcker. Prima. Also Unterwegs einkehren.
Auf altbekannten Wegen geht es mehr oder minder zügig in Richtung Lana. In einem Buschenschank gibt es eine Pause mit Getränken und einer Marende (Bortzeitbrettl). Der Weg zieht sich immer mehr dahin und auch die Temperaturen steigen immer mehr an. Über 30 Grad. Toll, aber heiß. Im Ende des Weges noch in ein Café. Wirklich nett und eine schöne Terrasse. Hier kehren wir immer wieder ein.
Zurück am Platz sind wir dann ziemlich platt.

Die Planung für Mittwoch war: Wir teilen uns. Bettina und Verena nach Schloss Trautmannsdorf zum Besuch des Sisis-Schloss und des botanischen Garten. Simon, Markus und Clea mit der Seilbahn nach Meran 2000.

Aber Verena wollte dann unbedingt einen Tag am Pool verbringen. So sind beide Männer ohne Hund losgezogen. Mit dem Bus nach Meran und weiter zu Seilbahn. Dann mit der riesigen Gondel in 7 Minuten hinauf. Die Wanderung war als eben beschrieben aber es ging relativ steil den Berg hinauf. Markus hat abgebrochen und beide sind wieder umgekehrt. Es gab aber zur Entschädigung eine kollosale Fernsicht und traumhaftes Wetter. Simon fuhr dann noch 2 mal mit dem Aplincoaster, einer Sommerrodelbahn, und beide gönnten sich noch etwas im Bergrestaurant. Relativ früh zurück ging es auch für beide noch an den Pool.


Abends waren wir zum Grillen in Völlan eingeladen und wir fuhren jetzt zeitig ab um dort mitzuhelfen. Grillen am offenen Kamin auf heißen Steinplatten. Ein launiger Abend. Bei Blutwurz und Obstler.

Der Donnertags dann eine traditionelle Tour zum Birrbamegg. Mit dem Bus nach Vellau und immer talwärts. Auch der ätere Wirt, mittlerweile 86, ist noch da. Wir trinken etwas und plauschen mit ihm. Da es sehr heiß ist, kehren wir nach dem Ochsentodweg das erste Mal im Café Konrad ein. Bisher wohnten wir dazu zu nahe. Abends am Platz gab es Brotzeit und einen Shisha-Abend mit dem Versuch Rauchringe zu blasen. Manche sind besser, manche schlechter.

Am Freitag dann mit den Bekannten auf den Markt. Aber dort verlieren wir uns sehr schnell aus den Augen und machen unsere eigene Tour. Erst der Markt, dann die Laubengassen, Bozenertor, Postbrücke, Winterpromenade hinauf bis zum Sissi-Steg und die Sommerpromenade bis zum Theaterplatz hinab. Leider war es sehr heiß. 35 Grad. Tagesausklang wieder am Pool.

Abends dann unser Raclett. Es klappt prima, obwohl wir die Champignons vergessen haben. Es war eine sinnvolle Anschaffung. Danach wieder die Shisha raus. Es wird nicht besser.

Am Samstag dann Ruhetag. Wir bauen ab und verbingen viel Zeit am Pool. Am Nachmittag dann eine Wetterverschlechterung. Aber so richtig kommt kein Gewitter auf. Aber windig wird es. Am Abend fahren wir nach Algund zum Gstör Palmengarten und Essen dort bei immer stürmischerem Wetter zu Abend.
Wir sind früh zurück und gehen auch bald zu Bett.

Schon um 6:00Uhr geht es raus aus den Federn. Um 6:50 Uhr sind wir schon vom Platz. Die Heimfahrt erweist sich als problemlos. Keinerlei Wartezeiten an den Mautstationen und der Grenze zu Deutschland, obwohl G7 Gipfel in Elmau ist. Nur um München herum ist ziemlich viel los.

Gegen 14:00 Uhr sind wir zuhause und packen aus. Abends fuhren wir dann noch nach Haus um mit den Freunden den Urlaub abzuschließen.

Fazit:
Südtirol immer wieder. Aber nicht mehr nach Lana auf den Schlosshof. Nicht dass der Platz etwas dafür kann, der Stelplatz war einfach zuklein und unser Hauptwandergebiet ist Algund. Dorthin haben wir sehr viel Zeit im Bus verbracht. Lana bot hier nicht so viel. Das Wetter war zum Wandern zu heiß. Aber (fast) kein Regen.

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Ancampen vom 30.04. bis 03.05. am VITAL Camping Bayerbach

Als wir im letzten Jahr zuerst ein Treffen planten, haben wir im Herbst auf ein Ancampen umgeschwenkt. Der Termin stand fest: Zum Maifeiertag. Aus unserem Reisewetter konnten wir bereits herauslesen wie es wird. Eigentlich war ein noch viel schlimmer.

Die Anreise am Donnerstag ging trotz erwarteter Staus doch relativ zügig. Wir fuhren wieder Landstraße, da die Autobahn sehr voll war. Auf unserer neuen Strecken mussten wir einige Zeit in Arnstorf an einer Einmündung warten. Aber kurz nach 18:00 Uhr waren wir am Platz.

Jörg und Trixi hatten bereits neben uns aufgebaut und so legten wir los. Markise raus, Tisch, Stühle, kleiner Schrank. Nur das nötigste. Die Kinder halfen wie immer mit.

Nach dem Abendessen sind wir dann alle los zum Huckenhamer Stadl, dem neuen Eventstadl auf dem Gelände. Wir haben den Altersschnitt gehörig gesenkt. Von Mitte 70 auf knapp unter 70. Auch gab es Musik. Dem Alter entsprechend. Aber wir hatten unseren Spaß, auch wenn der "Willi" im Plastikstamperl gereicht wird und eigentlich nur teuer war. Auch die Kinder haben einen Kinderschnaps bekommen. (Wasser). Getanzt haben wir aber nicht.

Dann um 23:00 Uhr ins Bett und: es regnet! Eigentlich gießt es. Die Nacht wird ganz schön an unser Dach geklopft. Die Stimmung: Tendenz fallend. Aber wir sind es ja gewohnt.

Am Freitag dann gleich wieder etwas weg bauen, da es weiterhin keine Wetterbesserung geben wird. Wir gehen alle ins Thermalbad am Platz und haben über einen Stunde unseren Spaß im warmen Wasser. Was aber nicht allen Oldtimern gefällt, obwohl wir wirklich Rücksicht nehmen. Diese Nörgler gehen uns gehörig auf den Sack.

Am Nachmittag fahren wir los nach Obernberg (A) zum Tanken. Wir haben 14ct gespart und weiter geht es zum Haslinger Hof. Wie immer proppenvoll und mit viel Musik. Wir ergattern einen Platz im Gartenstadl. Dort tritt eine Trachtentanzgruppe auf. Schuhplatteln, Tanzen und Goaßlschnalzen. Zwischendurch spielt das Duo Dynamics im Nachbar Stadl. Wir trinken etwas und schauen uns das ganze einfach eine Zeit lang an. Ein kleiner Stimmungsaufheller.

Nach dem Grillen trinken wir am Abend bei uns im Wohnwagen ein paar Flaschen Wein und unterhalten uns. So klingt der Tag aus.

Am Samstag legt dann der Regen eine Pause ein. Dominik hat seinen siebten Geburtstag und natürlich bekommt er ein Geschenk von uns. Wir machen ein Weißwurstfrühstück.

Da Verena noch einen Fenstermobile passend zu ihrem haben wollte, fuhren wir nach Rotthalmünster zum Kerzenverkauf der Firma Kopschitz und nehmen auch noch etwas Deko für ihr Zimmer mit. Noch schnell einkaufen und dann zurück.

Nachdem wir abgeklärt haben, dass der Hochseilgarten in Voglsam geöffnet ist, fahren wir am Nachmittag dorthin. Simon und Verena durften dort einige Stunden klettern und haben alle Touren erfolgreich gemeistert. Sie hatten einen riesen Spaß, obwohl einige Stationen sehr anstrengend waren. Später fuhren sie noch ein paar Runden im Bobkart.

Zurück am Platz dann wieder grillen und Wein. Da uns Musikant Erich im Stadl erwartet ziehen wir wieder dorthin um. Erich spielte bei weitem Flotter als die beiden Flitzpiepen am Donnerstag. Zurück am Platz donnert dann ein Nachbar um 23.30 Uhr mit hoher Geschwindigkeit durch unsere Reihen. Wir haben es ihm mitgeteilt. Da war unsere Stimmung gleich wieder besser.

Am Sonntag dann schon am Morgen regen. Wir beschließen nur bis zum Mittagessen zu bleiben und dann nach Hause zu fahren. Wir essen noch im Lokal zu Mittag und dann waren wir auch schon wieder on the road.

Diese mal nutzen wir unsere Mitgliedschaft beim DCC und zahlten nur 56 Euro. Außerdem hatten wir auch noch den Werbegutschein von Markus Papa und bekamen 10 Euro Rabatt.

Fazit: Bayerbach ist ganz ok. Aber ob es weiterhin jährlich sein muss wird sich zeigen.    

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