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Reisen 2014
 
 
Motto des Jahres:
Mal schauen, ob der Sommer so warm wird wie der Winter?
 

2013 war wettermäßig  zumindest Ostern und Pfingsten ein Totalausfall. Der Sommer ging so.

2014 wollten wir im Sommer wieder ans Meer. Aber: vom Regen in die Traufe!

 

Reisezeit Reiseziel
 12. Apr. bis 21. Apr.  Osternestsuche in Bayerbach                                
 23. Mai bis 25. Mai                  Wochenende in Haus
 16. Juni bis 22.Juni        Hundeparadies Viechtach    
 01. August bis 03. August      Steinberger See.
 25. August bis 02. September                      Camp Kazela
 04. September bis 07. September  Sand am Main
 02. Oktober bis 05. Oktober               Abcampen in Haus

 

Fazit: Die Saison ist zu Ende. Eigentlich mit sehr viel mehr Schatten als Licht. Ostern war es Eiskalt und der Platz übervoll, Kazela ein Reinfall, das Vorzelt kaputt, mehrere kleinere und größere Teile defekt. Hoffentlich wird 2015 wieder besser.
Das Wetter war auch 2014 der große Negativfaktor, und die Ausrüstungssummen haben uns ganz schön strapaziert.

 

 

25. August - 02. September Camp Kazela, Kroatien

Nachdem es mit Italien nichts wurde, hatten wir den Wagen angespannt und sind am Montagmittag los Richtung Kroatien. Ziel war das Camp Kazela in Medulin. Schon die Anfahrt gestaltete sich etwas problematisch. Unsere Zwischenstation Rastplatz Lungau in Österreich erreichten wir schon um 15:30 Uhr. Viel zu früh. Eine kurze Pause folgte. Danach ging die Reise weiter. Bei Villach wollten wir uns für die Nacht etwas suchen. Aber den Platz wollte Markus nicht und bei der Abfahrt haben wir uns noch total in Villach verfranst. Zurück auf der Autobahn haben wir dann aber am Rastplatz Rosegg, kurz vor dem Karawankentunnel, gerastet. Leider war dort ein Kühllaster, der so laut war, dass man fast kein Auge zumachen konnte. Um Mitternacht heulte auch noch eine Alarmanlage los. Prima.

Gegen 3:00 Uhr dann weiter zum Karawankentunnel. Beim Münzen entnehmen mal schnell 4 Euro für die Putzfrau fallen lassen. Toll. Weiter nach Medulin, wo wir auch gegen 8:00 Uhr ankamen. Wir haben uns dann einen Platz gesucht und haben uns für 818 entschieden. Nahe am Strand, Sanitär und auch sonst wo. Mittlerweile haben sich auch Jörg und Trixi gemeldet und mitgeteilt, dass sie auch hier sind und nicht in Italien. Wir haben dann aber doch unseren Platz bezogen, da ihrer nur ca. 100m entfernt war. Das Wetter wurde immer besser. Morgens hatte es noch nach Regen ausgesehen.

Schnell wurde das nötigste aufgebaut und der Strand erkundet. Schnorcheln war echt toll, der Zugang zum Wasser aber eine Zumutung. Der Strand war quasi auch nicht vorhanden, nur eine kümmerliche, steinharte Wiese. Die Pools erwiesen sich als sehr mini und kaum für Erwachsene geeignet. Außerdem werden sie täglich mit frischem/kalten Leitungswasser gefüllt. 

Abends saßen Jörg und Trixi bei uns. Dass machten wir ab da abwechselnd jeden Abend so. Leider wird das Wetter immer schlechter und stürmischer und eine unruhige Nacht beginnt. Es stürmt leicht und regnet. Auch eine Sturmstange löste sich.

Am Mittwoch starteten wir nach Pula zum Einkaufen. In der Fischhalle finden wir frische Doraden und Garnelen. Diese wollen wir am Abend grillen. Ist aber nicht ganz billig das ganze. Auch die Getränke beim Lidl sind relativ teuer, Wurst aber billig.
Zurück am Wohnwagen stellen wir ein Ameisenproblem fest. Überall auf dem Vorzelt liefen sie. Auf die Hilfe vom Platzwart warten wir noch heute. Aber das Mittel von Trixi half super. Nachmittags waren wir wie üblich im Meer zum Baden. Am Abend haben wir das uns das - unterirdische - Animationsprogramm angesehen. Eine Musicalshow, wobei es nur Tanzeinlagen waren. Das Kinderprogramm vorher war besser, auch dank (stinky) Flinky .

In der Nacht wieder Sturm. Alles wackelte und das Vorzelt ruckelte am Wagen. Wir haben fast nicht geschlafen.

Der Donnerstag begann mit Regen. Stimmung ziemlich mies. Mit Jörg und Trixi drehen wir eine Runde um den Platz, auch über den FKK-Teil. Dort war es relativ ungezwungen. Das wollen sich Bettina und Markus auch einmal näher anschauen.
Abends fahren wir mit dem Auto nach Medulin zum Shoppen und Flanieren. Ein schöner und lustiger  Abend. In den Eisdielen (Kugel ca. 85 ct.) werden die Kinderportionen lustig dekoriert. Alle Achtung. Wir holen uns auch Angebote für Bootstouren ein und Verena fährt im Familypark mit der 8er-Bahn. Sie kauft sich auch den Bikini, den sie schon lange wollte.

Am Freitag dann der erste richtige Sommertag. Heiß und kein Wind. Von Jörg haben wir ein Sonnensegel bekommen, damit wir mehr Schatten haben. Sogar Bettina geht an diesem Tag in den Pool.

Samstag dann das gleiche Wetter wie am Freitag. Einfach Ideal. Abends grillen wir alle bei uns. Am Vormittag haben wir wieder in Pula eingekauft. Jetzt haben wir reichlich Getränke und Lebensmittel. Bettina wagte sich heute sogar ins Meer. Verenas Lover "Juli", seit ein paar Tagen aktiv, fährt leider wieder nach Hause.

Der Sonntag ist dagegen etwas betrübt. Erst einmal alles aufräumen, denn der Samstag war lang, aber lustig. Die Sonne sticht den ganzen Tag, aber Bettina und Markus gehen zum FKK-Strand zum Baden. Die dortigen positiven Erfahrungen lassen uns sogar darüber nachdenken, einmal diesen Platz für den Urlaub zu besuchen.
Für die Nacht werden Gewitter mit Sturmböen bis 76 km/h vorausgesagt. Also machen wir alles fest und bauen unnötige Windfänger ab.

Gemeinsam mit Trixi, Jörg und den Kindern gingen wir in Richtung Medulin an der Strandpromenade entlang zu einer Cocktailbar. Für Bettina und Markus gab es 1 Liter Pina Colada, für Verena Baby-Cocktail und Simon konnte sich gar nicht entscheiden. In völliger Dunkelheit ging es dann zurück zum Stellplatz.

Ab jetzt begann unser Albtraum!

Gegen Mitternacht beginnen dann die Gewitter. Circa 2:30 Uhr zerfetzte eine Böe unser Vorzelt in tausend Teile. Das Gestänge flog rund 10 Meter, macht aber keinen Schaden bei den Nachbarn. In aller Eile packten wir unsere Sachen in und unter den Wohnwagen sowie in das Auto. Auch Jörg und Trixi kommen. Bei einem Nachbarn sieht es genau so aus. Einige haben auch Fenster am Wohnwagen verloren. An Schlaf ist jetzt kaum mehr zu denken. Bettina nistete sich erst im Sanitärgebäude und dann bei Trixi ein. Angeblich hat es auch einige Wohnwagen gehoben.
Wir beschließen am Morgen die Lage zu sondieren und dann höchst wahrscheinlich abzureisen. Zu guter Letzt hagelt es leicht.

Am Montag dann auch noch Regen. Wir packen! Gegen 9:30 Uhr sind wir vom Platz und unterwegs Richtung Autobahn. Die Tankstelle, die wir mit unseren letzten Kuna füttern wollten war nicht in Betrieb und so haben wir jetzt noch die Kohle. Dann der Schreck, nach der Autobahnausfahrt Richtung Portoroz oder Koper Stau. Und der Sprit wird alle. Nach zähem Stop and Go dann endlich nach ca. 10 km eine Tankstelle. Erst einmal voll machen.
Insgesamt zieht sich die Fahrt. Das Wetter ist regnerisch, mit Wind und ohne. Wir schaffen einen Schnitt von 55 km/h. Nachmittags sind wir schon bei Villach, also ca. 450 km von Zuhause. Wir beschlossen zum Mond-See-Land zu fahren, unserem Ziel im letzten Sommer und einfach eine Nacht zu schlafen. Nach einem Stau bei Salzburg kommen wir dort gegen 18:15 Uhr an und stellen unseren Wagen auf. Nach einer Dusche ist die Welt wieder in Ordnung.

Nachdem Bettina von einem bekannten Dauercamper (der mit dem Akkordeon) einen Tipp für das Abendessen bekommen hat, fahren wir zum Lokal Ölgraben. Dort stärken wir uns zuerst einmal bei anständigen, leckeren Portionen. In der Nacht schliefen wir tief und fest.

Nach dem Bezahlen und einer kleinen Stärkung beim "Goldenen M" traten wir die Heimreis an. Die tolle Idee, über die B15 nach Landshut zu fahren werden wir auf jeden Fall nicht mehr nutzen. Am Nachmittag waren wir Zuhause.

Fazit: Auch wenn das Wetter nicht der Hit war und Kazela nicht zu weit und günstig ist, werden wir diesen Platz nicht mehr anfahren. Nach dem Sturm waren wir soweit, unseren Wohnwagen sofort zu verkaufen.

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16. Juni – 21. Juni Hundeparadies im Knaus Campingpark Viechtach

Unser Pfingsturlaub ging dieses Mal in den Bayerischen Wald, nach Viechtach. Die kurze Strecke  hatten wir problemlos überstanden und wurden sehr nett am Platz empfangen, incl. Hundeleckerlies.

Unseren umzäunten Stellplatz hatten wir sehr schnell gefunden. Aber leider war der Boden sehr uneben und wir mussten sehr viel unter bauen. Auch die angrenzenden Bäume waren Anfangs problematisch. Aber nach einiger Zeit waren alle Probleme beseitigt und auch das Zelt von Verena stand. Dort durfte auch Simon mit Übernachten, was sich aber erst herausstellte, als sie beim Radeln im Wald ein „Hexenhaus“ fanden Beide hatten auch erst neue Inflatormatratzen bekommen und lagen so relativ weich.

Da das Sanitärgebäude sehr nahe war, brauchten wir auch kein Wasser im Wagen. Strom war direkt am Platz vorhanden, wenn auch mit einer windig dünnen Leitung. Stromvorschriften gelten in Deutschland wohl nicht so recht.

Abends wurde natürlich der Platz erkundet und Clea durfte den Agility-Parcours nutzen und auch die Freilaufwiese. Der Hundeshop am Platz hatte noch Eröffnungsangebote und so haben wir zugeschlagen. Eine Expanderleine mit Verlängerung. Auf das neue Halsband haben wir aber verzichtet. Ach ja: Clea mag kein Agility.

Am Dienstag machten wir uns auf zu einer Wanderung rund um den Großen Pfahl, der sehr nahe am Campingplatz lag. Der Pfahl ist eine riesige Granitspalte, die sich aus dem bayerischen Wald bis in den Landkreis Schwandorf hervor schiebt. Die Runde war sehr interessant und gab auch sehr viel zu sehen. Der Wanderweg war relativ relaxed und bis auf einen kleinen Bieselunfall bei Markus relativ unspektakulär. Zurück ging es direkt durch den Wald auf den Platz. Verena wurde über das Tor gehoben und konnte uns dann aufmachen. Wir hatten nämlich den Schlüssel für die beiden Hundetore vergessen.
Der Nachmittagskaffee wurde durch einen Regenschauer vermiest, welcher aber nur 15 Minuten anhielt.
Zum Abschluss des Tages fuhren wir an den Höllensteinsee zum dortigen Kraftwerk. Schon ein imposantes Bauwerk, mit einem relativ steilen Auf- und Abstieg. Auf das Bootfahren wurde zwar verzichtet, aber es gab ein Eis für die Kinder.
Die anschließende Suche für alternative Campingplätze verlief leider im Sande. Alles relativer 70er-Jahre-Charme.

Am Mittwoch fuhren wir nach St. Englmar zur Sommerrodelbahn. Gleich am Anfang vor dem großen Ansturm haben die Kinder ihre Fahrten unternommen. Dabei haben wir Andrea mit ihrer Familie getroffen. Bettina kennt sie noch aus der Stillgruppe von Verena und sie sind immer noch in Kontakt. Auch ein kleiner Unfall auf der Bahn konnte unseren Tagesablauf nicht stoppen. Hat sich ganz schön aufgeregt der Typ. Ihm sind Kinder reingefahren. Aber nicht die unseren. Weiter ging es zur Reifenrutsche und einen Rundkurs um die Rodelbahn. Zum Abschluss natürlich Rutschen auf dem neuen Rutschenturm und Bumperboot fahren. Zurück über den Predigtstuhl zum Irrgarten in St. Englmar. Naja. Kann man sich auch schenken. Einfach ein Lösungswort suchen und gut ist es. Wir haben dann noch eingekauft, denn für Donnerstag hatte sich Besuch angesagt. Später waren wir noch im Hallenbad. Alles schön toll renoviert und auch das Wasser nicht zu kalt. Alles ok.

Am Fronleichnam kamen Oma Waltraud, Opa Herbert und Cousine Leonie zu Besuch.
Mittags wurde gegrillt und am Nachmittag gab es Kuchen. Ansonsten eigentlich ein Tag ohne Belang. Am Abend unternahmen wir eine kleine Wanderung zum „Hexenhäusl“ im Wald. Eigentlich ein alter Unterstand. Die Kinder hatten dies bei einer Radtour bemerkt.

Der Freitag begann mit Regen am Morgen. Wir besuchten das Kristallmuseum in Viechtach und machten uns dann auf den Weg zum großen Arbersee. Dort unternahmen wir eine Seeumrundung, die im hinteren Teil relativ anspruchsvoll war, da es über Stock und Stein ging. Für Clea war dies natürlich lustig. Weiter dann zum Großen Arber, aber nur für ein paar Fotos. Interessanter war da schon die Hindenburgkanzel. Ein weiter Ausblick auf Osser, Hohenbogen und Arber. Aber es war sehr windig dort oben. Zurück ging es dann auf den Platz.

Am Samstag mussten wir erst bis 13:00 Uhr abreisen und so hatten wir Zeit zum Abbauen. Gegen Mittag rollten wir vom Platz, nachdem wir ca. 50 Euro weniger bezahlt hatten als vermutet. Wird schon seine Richtigkeit haben. Auch Ostern hatten wir eine höhere Summe erwartet.

Weiter ging es zu Sabine nach Polzhausen bei Laaber. Sie hatte zum 40. Geburtstag eingeladen und das Orangenkistl kam mit. Sabine war auf unseren Zelttouren in Kallmünz, Reichenbach und Schnaittenbach dabei. Sie kennen wir auch aus der Stillgruppe von Verena. Das Orangenkistl diente jedoch nur als Übernachtungsmöglichkeit. So richtig ohne Strom und Wasser in Flaschen, falls doch das WC benötigt wird. Aber alles Paletti. Die Feier dauerte nicht so lange und so konnten wir am Sonntag zeitig aufbrechen und waren Mittags zu hause.

Fazit:

Eine schöne Reise, die gerne einmal wiederholt werden kann. Das Wetter war auch OK. Zwei Grad mehr wären aber ideal gewesen.

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 12. April bis 21. April - Osternestsuche am VITAL Camping Bayerbach - Der Osterhorror?

Die Zeit vor Ostern verbrachten wir am VITAL Camping Bayerbach. Bereits die Anreise über die Bundesstraßen 85, 20 und 388 verlief zügig und ohne Komplikationen. Der normale Weg über die Autobahn wurde wegen einiger Baustellen dieses Mal verworfen.

Wir bezogen den Platz 249 am Fuchspfad, 4 Reihen über Sanitär II. Somit mussten wir immer etwas bergauf laufen. Der Wohnwagen wurde aufgestellt und das Vorzelt eingezogen. Außerdem wurden alle Möbel aufgebaut. Die Kinder waren dann auch schnell mal beim Baden im Thermalbad.

Am Sonntag machten wir uns mittags auf nach Bad Griesbach auf den Standlmarkt und verkaufsoffenen Sonntag. Das erste Eis im Freien war ganz ok. Da es 10% Nachlass bei Netto gab haben wir auch gleich für die Woche eingekauft. Auch waren wir beim Outlet von WeinfurterShopping beiu WeinfurtnerShopping beiu Weinfurtner (Glas) und Trigema (Kleidung).
Wie immer hatten wir bescheidenes Wetter und so fielen einige Aktivitäten der Kälte, dem Regen und auch dem Wind zum Opfer.

Am Montag dann Aufbruch nach Passau. Die Verkehrsführung dort ist viel zu unübersichtlich, wie haben aber alles gefunden und einen sehr engen Parkplatz nahe der Bootsanlegestelle bekommen. Auf dem Weg zum Dom kamen wir in einen Regenschauer, der sich gewaschen hatte. Der Dom war so lala. Wir haben schon bei weitem schönere und imposantere Kirchen gesehen. Auch die Orgel blieb stumm. Wir haben danach noch etwas geshoppt, aber Clea gefiel das Shoppingcenter nicht besonders. Nachmittags waren Bettina und Markus in der Sauna zum Aufwärmen.

Am Dienstag dann Fahrt über Braunau zum Tanken und weiter nach Waldkraiburg zum Bayerischen Feuerwehrmuseum. Leider geschlossen und sehr schwer zu finden. Nach einem kurzen Schneeschauer machten wir uns wider auf den Rückweg. Immerhin einfach rund 80 km. Ein Kaffee- und Eisstopp in Bad Birnbach hellte die Stimmung aber wieder auf. Dom zu PassauDom zu Passau

Der Mittwochnachmittag war für Bettina. Besichtigung einer Kerzenfabrik in Rotthalmünster mit Werksverkauf. 2 Stunden ging es durch die Werkshallen auf und ab und es gab viel Wissenswertes über das Kerzenmachen zu sehen. Auch der Werksverkauf blieb natürlich nicht unbeachtet. Zum Anschluss der Führung bekam jeder Gast noch eine Stumpenkerze als Andenken.

Der Donnerstag war der schönste Tag der Woche. Wir haben einen Relaxtag gemacht. Es war aber auch interessant vor dem Wohnwagen zu sitzen und den unzähligen Anreisenden beim Aufbau zu zuschauen. Es waren rund 100 Gespanne und Wohnmobile die anreisten. Natürlich wurde der Platz langsam immer voller und überall wurden Heringe eingehämmert. Mit Clea machten wir eine kleine Wanderung außerhalb vom Platz und kamen oben bei den Hütten wieder an. Dort ist zwar ein Pseudozaun, aber das Tor war offen.

Am Abend war Unterhaltung im Festzelt mit Alleinunterhalter Erich. Wir saßen hier relativ lange, also aus Camper Sicht bis gegen 22:00 Uhr. Verabredet hatten wir uns mit Sonja und Stefan, die 2 Plätze hinter uns standen und mit deren Tochter Gina sich Verena angefreundet hatte. Am Nachmittag war sie mit ihnen schon in Voglsam im Klettergarten.
Wir trafen im Zelt auch unsere hinteren Nachbarn auf dem Kreis Lindau und es war eine nette Runde. Getanzt wurde auch und es gab einen kleinen „Kampf“ um den Heizungsschlauch. Es war eisig kalt.

Am Karfreitag, ein absoluter Regentag, zog es uns Richtung Bad Füssing. Wir haben uns den Camping Platz Max1 und Kurcamping Fuchs angeschaut. Aber das ist nichts für uns. Die Ausrichtung ist einfach auf ältere Kurgäste gelegt. Ein Bummel durch Bad Füssing wurde durch Regen unterbrochen und so ging aus zum Haslinger Hof. Am Anfang noch mit Clea über das Freigelände, dann ohne Sie zum Kaffeetrinken und in den Marktladen zum Shoppen. Aber leider nicht viel gefunden. Zum Abendessen mussten wir im Festzelt zurück sein, da in unserem Pauschalangebot Räucherfischessen für die Erwachsenen beinhaltete. Das Essen der Kinder mussten wir jedoch bezahlten. Insgesamt gesehen mit den Getränken ein teurer Spaß. Da der Karfreitag ein stiller Tag ist, gab es keine Musik.

Am Karsamstag Aufbruch nach Burghausen, zur längsten Burganlage Europas. Diese ist oft nicht breit, schlängelt sich aber weit auf dem Bergplateau der Salzach entlang. Leider kommt man nicht ganz bis zum Ende. Das Museum dort ist Baustelle. Durch das Fußballspiel von Wacker Burghausen war der Ort übersäht von einem Polizeiaufgebot, welches uns nach der Burgbesichtigung immer wieder beim Einkaufen begleitete. Verena und Bettina wurden sogar fündig und legten sich einige Sachen zu. Auf der Rückfahrt wieder Tanken in Braunau.

Abends war Osterfeuer mit Stockbrot grillen für die Kinder. Für die Erwachsenen gab es vom Pauschalangebot Bratwurtsemmeln und Bier. Im Festzelt spielte dieses Mal ein Duo, was wir aber dieses Mal ignorierten, da man wunderbar heraußen sitzen konnte, abgesehen vom Qualm der Osterfeuer. Als wir gemütlich so saßen, gab es einen Blitz mit Donner und schlagartig Wind und Regen. Bis wir am Wagen waren, waren wir vollständig durchnässt. Toller Abend.

Der Sonntag begann schon sehr früh mit der Osternestsuche der Kinder am frühen Morgen. Simon und Verena fanden je einen Gutschein für ein Eis. Simon zusätzlich einen für eine Pizza und Verena Schokolade.
Anschließend ging es in das Zelt zum Osterfrühstück. Leider sehr viel los. Man kam nicht richtig an das Buffet heran. Schade.
Tagsüber abbauen und gemeinsamer Kaffee und Kuchen mit Sonja und Stefan vor dem windigen Wohnwagen. Auch sie hatten schon das Vorzelt abgebaut. Gemeinsam ging es dann zum Abschlussessen in das Festzelt zu „Grillbuffet all you can eat“. Die Kinder schnappten sich den Pizzagutschein und setzten sich in das Lokal. Leider gab es dort ein paar Probleme mit dem Ober und schon nach einer Stunde hatten sie 3 Pizzen auf dem Teller. Wir haben uns die Grillsachen schmecken lassen und einem Alleinunter mit Gitarre gelauscht. Leider wurde Simon krank und Markus und er sind vorzeitig zum Wagen gegangen.

Am Ostermontag dann der restliche Abbau und Verabschiedung. Auf der Rückfahrt haben wir dann noch schnell halt zum Mittagessen beim Pindl in Haus gemacht. Am Frühen Nachmittag waren wir dann zuhause.

Fazit:
Das Osterangebot war ganz ok, da Essen im Preis von 55,60 Euro eingerechnet und der Stellplatz insgesamt auch noch 50 ct billiger kam. Allerdings war, vor allem beim Osterfrühstück der Ansturm so groß, dass Bettina kapituliert hatte. Auch die Sanitärräume und das Bad sowie die Spülküche hatten die volle Auslastung des Platzes nicht mehr aufnehmen können. Anstellen war oftmals nötig, aber die Wartezeiten gingen.
Erfreulich war, dass wir trotz erster Aussage doch einen freien Tag für unsere Caravan Salon Club Card erhielten und auch für Simon noch nichts bezahlt werden musste. Die 9 Übernachtungen auf dem VITAL Plus Stellplatz machten so eine Gesamtsumme von 258,63 Euro aus. VITAL Camping Bayerbach gerne wieder, aber nur auf einem VITAL Stellplatz (Sauna oder Thermalbad) und mit weniger Trubel.

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