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Reisen 2012
 

Was brachte das Reisejahr 2012? Immerhin war es unser erstes mit dem Orangenkistl. Es waren viel schöne Touren dabei und so soll es auch in Zukunft weiter gehen. An den Wochenenden in der Nähe, im Urlaub ruhig etwas weiter.

Welches war unserer Lieblingsplatz 2012? Wir haben unseren Lieblingsplatz 2012 gewählt und ein überraschendes Ergebnis erhalten. Jeder hatte nämlich seine eigenen Vorlieben.

 

Unsere Reisen:


Reisezeit Reiseziel
12. Okt. bis 14. Okt. Wellnessreise zum Vitalcamping Bayerbach
18. Aug. bis 30. Aug. Vitalcamping Bayerbach und Algund (Südtirol)
27. Juli bis 29. Juli Geburtstagswochenende Steinberger See
13. Juli bis 15. Juli Wochenendtrip See-Campingpark Neubäu
06. Juli bis 08. Juli Wochenendtrip Wasserwachtstaion Steinberger See
22.  Juni bis 24. Juni Campingplatz Schnaittenbach
31. Mai bis 10. Juni Solaris Beach Resort in Sibenik (Kroatien)
25. Mai bis 28. Mai Wochenendtrip Wasserwachstation Steinberger See
17. Mai bis 20. Mai Wochenendtrip Wasserwachtstation Steinberger See
04. Mai bis 06. Mai Freizeitzentrum Perschen

12. Oktober  bis 14. Oktober - Wellnessreise zum Vitalcamping Bayerbach

 

Nach unserer letzten Reise im Sommer hatten wir den Wagen schon so weit ausgeräumt, dass er nur noch winterfest gemacht werden musste. Trixi und Jörg planten aber noch eine Wellnessreise auf den Arterhof. Also liefen die Planungen an. Am Tag der Abreise hatte sich dann herausgestellt, dass der Arterhof keine Plätze mehr frei hat. Als Alternative wurde dann das Dreiquellenbad gewählt. Hofmanns fuhren schon am Donnerstag Abend los und übernachteten dort auf einem sehr kleinen Platz. Nebeneinander konnten wir auch nicht stehen. Also wurde am Freitagmorgen auf den Vitalcamping Bayerbach umbestellt.

 

Freitag, 12. Oktober

Nach dem Frühstück wurden die Kinder in die Schule geschickt, denn die beiden und Clea sollten bei Opa Rudi bleiben. Gleichzeitig  fuhren wir über Cham nach Bayerbach. Dort hatte Jörg schon aufgebaut und auf uns gewartet.  Da die ACSI CampingCard möglich war, haben wir dies abgeklärt, aber es machte keinen Sinn, da ansonsten Therme und Sauna zusätzlich kosten und den Pauschalpreis übersteigen würden.

Auf dem Stellplatz 213 haben wir uns eingerichtet. Anfangs gab es Probleme mit dem Strom, aber es klärte sich. Das Wetter war relativ trüb und im Laufe des Tages begann es auch zu regnen. Nach unserem gemeinsamen Frühstück fuhren wir nach Bad Füssing auf den Bauernmarkt. Dieser war aber sehr übersichtlich und wir erledigten unseren Einkauf bei Feinkost Albrecht. Auf der Rückfahrt haben wir noch den Arterhof besucht um uns gemeinsam ein Bild zu machen und auch abzuklären, wie es ist, mit „Kindern auf einem Kurcampingplatz“ zu sein.

Zurück am Platz packten wir unsere Badetaschen und gingen zum Thermalbad und in die Sauna am Campingplatz. Wir haben sofort beschlossen, dass wir keine große Therme besuchen werden, da auf dem Platz alles vorhanden ist.  Auch Trixi und Jörg hat der Saunabereich gefallen, obwohl sie am Anfang skeptisch waren. Wir haben es auch langsam angehen lassen.

Zum Abendessen gab es Wintersteaks  (gut)  und Gyros (nie wieder, versalzen) von Feinkost Albrecht und Kartoffelsalat von Jörg. Gegessen wurde im Freien unter Jörgs Markise. Das Abendprogramm fand dann in unserem Wohnwagen statt. Wir spielten Rommé. Gefühlmäßig war das Orangenkistl Sieger.

In der Nacht hörte dann der Regen auf, so dass wir ruhig schlafen konnten.

Samstag, 13. Oktober

Schon am frühen Morgen spitzte die Sonne durch den Nebel und gab einen tollen Blick über den Platz. Das nächste Mal wollen wir einen Stellplatz in der Nähe des oberen Sanitärhaus, da dort die Aussicht besser und auch der Nebel schneller weg ist.  Aber leider auch windiger.
Am Vormittag machten wir eine kleine Runde durch den Ort, welcher aber nicht viel hergab, aber wir haben gleich Semmeln eingekauft.

Der Nachmittag wurde dann wieder im Wellnessbereich verbracht, wobei die Finnische Saune leider defekt war. Zum Abendessen ging es in den kleinen, aber feinen Gastronomiebereich auf dem Platz. Es war lecker und auch die Portionen und Preise waren akzeptabel. Wir haben gleich noch für Sonntagmittag reserviert. Abends dann wieder Rommé bei uns im Wohnwagen. Leider wurde das Orangenkistl nur zweiter, aber die Hofmanns vorletzter (OK. Es waren nur 2 Spielerpaare). Abends haben wir dann Jörg noch unsere kleine Gasflasche geliehen, da seine leer war.

Sonntag, 14. Oktober

Die Sonne tat sich etwas schwerer als am Samstag. Aber im Lauf des Tages wurde es noch so richtig schön. Jörg besorgte sich gleich eine volle Gasflasche, da unsere kleine auch zur Neige ging. Nach dem späten Frühstück begannen wir mit dem Abbau. Trixi und Bettina machten während dessen einen Spaziergang am Platz. Mittags waren wir nochmals im Lokal. Wieder zufrieden. Wir waren jedoch noch vom Frühstück satt. Danach noch schnell in das Bad und fertig abbauen. Um 15:45 Uhr starteten wir dann die Rückfahrt, die ohne Probleme ablief.

Fazit: Auf jeden Fall wieder, aber mit Kindern und Hund.

 

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27.Juli bis 29. Juli - Geburtstagswochenende Steinberger See

 

Freitag, 27. Juli

Am Freitag galt es den 40. Geburtstag der Wohnwagen-Mama Bettina zu feiern. Nachdem am Morgen die Kinder und Markus gratuliert hatten, ging es los an den See. Schon am Vormittag wurde das Orangenkistl gebracht und wie üblich nur ausgerichtet und an den Strom angeschlossen. Aber heute sollte es so richtig rund gehen. Schon am Nachmittag kamen die ersten Gäste, denn heute wollten wir nicht selbst grillen, sondern von Egon ein Spanferkel braten lassen. Auf einem extra Grill. Um 15:00 Uhr wurde das Schwein angeliefert und aufgesteckt. Zum Abendessen kam dann auch noch Jörg mit seinem Gespann. Mit den ersten Gästen wurde es dann noch richtig stressig. Getränke. Essen, Geschenke. Überhaupt war das Orangenkistl das große Thema. Sehr viele Geschenke waren für dieses bestimmt (mehr unter Ausrüstung). Es war ein schöner und harmonischer Abend, bei dem fast das ganze Schwein vertilgt und auch einen Menge Salate gegessen wurden. Der Siegersalat (als erster leer) war der Kartoffelsalat von Jörg und Trixi. Auch das 20-Liter-Bierfass wurde bis auf 2 Halbe leer getrunken. Da  werden wohl einige am Samstag nicht das gemacht haben, was sie vor hatten.

 

 

Als die Feier so richtig am Laufen war hatten wir noch einen Wasserwacht Großeinsatz am See. Also galt es etwas zusammen zu rücken. Doch die Feier wurde nur kurze Zeit gestört und so ging es weiter bis in die tiefe Nacht hinein. Um 3:00 Uhr lagen Bettina und Markus im Bett. Die Kinder schliefen dieses Mal in der Wachstation.

 

Samstag, 28. Juli

Nach dem Aufstehen erst einmal alles aufräumen, Müll wegfahren und die ersten Sachen nach Hause schaffen. Gemeinsames Frühstück auf der Terrasse und auch Mittagessen (Reste vom Feste)  gab es. Am Nachmittag dann ein kleines Nickerchen und der Tag war gerettet. Beim Abendspaziergang konnten wir feststellen dass der Festplatz am Steinberger See immer mehr zum Magneten für Wohnmobilisten wird, aber auch von Wohnwagen zunemhmend frequentiert wird. Auch eine Gruppe Zigeuner hatte sich darunter gemischt.

Die Kinder waren fast den ganzen Tag im Wasser oder im Moving Ground. Das für die Nacht angesagte Gewitter blieb Gott-sei-Dank aus und so konnten wir bis gegen Mitternacht draußen sitzen. Beim Nachbarn gab es Live-Musik, aber wir mussten feststellen, dass es eine private Feier war. Also wieder Musik aus der Konserve.

 

Sonntag, 29. Juli

Um 3.00 Uhr riss der Wasserwacht-Funkwecker von Markus das Orangenkistl aus dem Schlaf. Also anziehen und ausrücken (Auto im Weiher). Gegen 4:00 Uhr wieder ins Bett. Außer Bettina hat aber keiner so richtig was mit gekriegt. Auch nicht Jörg der neben uns seine Heim aufgebaut hatte und eigentlich einen unruhigen Schlaf hat. Seine Familie und er schliefen tief und fest. Am Vormittag dann noch etwas ausspannen und gegen Mittag nach Hause.

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Sommertour 2012

 

17. August  bis 30. August - Vitalcamping Bayerbach und Via Claudia Augusta Camping Algund (Südtirol)

In den Sommerferien sollte es nach Südtirol gehen. Die Ferienwohnungen sind mittlerweile unbezahlbar geworden und auch mit dem Hund wurde es ein Problem. Aber wir haben ja jetzt einen Wohnwagen.

Durch Jörg sind wir noch aufmerksam geworden, dass am Vitalcamping Bayerbach Camperfestival ist. Wir hatten Zeit und es waren nur 100 km Umweg. Also gebucht, 3 Nächte. Danach noch für Petra und ihre Jungs ein Appartement bestellt. Am Mittwoch vor dem Start medlet sich noch Jörg, er kommt aus Ungarn und auf der Rückfahrt hinzu. Also wieder buchen.

Simon war am Dienstag schon mit Opa Rudi, Gisela und Rex zum Arterhof aufgebrochen. Dieser liegt 3 km vom Vitalcamping entfernt.

 

Freitag, 17. August

Um 13:15 Uhr erfolgt gemeinsam mit Petra und ihren Jungs der Aufbruch. Da wir keine Verkehrsprobleme hatten waren wir um 15:15 Uhr am Platz. Hofmann's waren schon da und haben auf den Kuchen gewartet. Es war sehr heiß, und so haben wir das Vorzelt weggelassen. Petra hat das Appartement bezogen und schon konnten wir Kaffee und Kuchen genießen. Die Kinder waren baden und Simon ist auch zu uns gestoßen. Abends gingen wir alle zum Camperfestival im Festzelt am Platz zu den „3 Zwidern“. Abendessen und ein paar Biere (aber relativ teuer). Wir hatten noch einen kurzen Plausch mit dem Campingplatzbesitzer und haben uns über die Besitzverhältnisse aufklären lassen. Zum Abschluss Wein am Wohnwagen. Der Abend war relativ kühl.

 

Samstag, 18. August

Nach dem Frühstück Erkundung des Platzes und auch Besichtigung von Petra's Appartement. Die Kinder und Männer gingen zum Baden, die Frauen wurden zum Einkaufen geschickt. Nachmittags war ein Spielfest für Kinder. Verena und Christopher haben daran teilgenommen und jeder ein T-Shirt und einen Ball bekommen. Es war ein sehr heißer Tag mit weit über 30 Grad. Am Abend grillen mit 2 Grills bei uns. Bei Bad Griesbach stiegen ca. 30 Heißluftballone auf. Diese sollten uns noch einige Zeit begleiten. Abends war wieder Musik im Festzelt, aber wir blieben am Platz. Man bekam ja alles mit.

Sonntag, 19.August

Da der Bäcker erst um 8:00 Uhr öffnete, musste Markus heute 30 Minuten auf die Semmeln und Brezen warten. Es war ein Weißwurstfrühstück bei uns mit Weizen und auch warmen Wienern geplant. Im Festzelt gab es zwar auch welche, aber zu teuer. Nachdem Jörg bezahlt hatte, war sein Strom weg. Also bei uns mit aufschalten. Familie Hofmann reiste dann gegen 11:00 Uhr ab und wir fuhren zum nahe gelegenen Campingplatz Arterhof, wo Opa Rudi residierte. Nach einer Platzbesichtigung wurden wir noch zum Mittagessen eingeladen. Der Platz ist vergleichbar mit Vitalcamping Bayerbach aber vorwiegend mit älterem Publikum. Petra war mit ihren Jungs auch dabei.

Zurück am Platz gab es um 14:00 Uhr eine Messe in der Christophorus-Kapelle am Platz mit anschließender Wohnwagenweihe durch den Pfarrer. Danach wurden neue Zugfahrzeuge für die Wohnwagen präsentiert. Na ja, eigentlich waren es tolle Sportwagen, an denen man vermutlich keine Anhängerkupplung anbringen kann. Diese fuhren zu Gunsten der Kinder-Krebs-Hilfe. Der Nachmittag war mit Baden, dieses Mal auch in der Therme, und im Badeweiher ausgelastet.

Wir hatten echt nette Nachbarn aus dem Kreis Offenburg (Schöne Grüße!) und wurden dort auf Weizen und Kartoffelschnaps eingeladen. Dabei haben wir uns ordentlich ausgetauscht. Am Abend nach einer ausgiebigen Runde um den Platz gemütlich vor dem Wohnwagen sitzen und zum Abschluss alles verstauen, da wir frühmorgens abreisen wollten.

 Montag, 20. August

Der Reisetag nach Algund. Abfahrt gegen 8:00 Uhr nach dem Zahlen. 60 Euro für 3 Nächte. Super. Weiterfahrt über die Bundestrasse nach Rosenheim. Unterwegs sogar einmal umgekehrt, da wir keine Tankstelle fanden. In Rosenheim dann ein Problem mit einem Tankgutschein. Später stellte sich heraus, dass die Kassiererin einfach keinen Plan hatte. Weiterfahrt über die Autobahn zum Brenner und kurz vor Italien nochmals runter zum Tanken (Super = 1.54 €, Italien: 1.89 €). Leider mussten wir bei der Auffahrt auf die Autobahn nochmals 4 € Maut bezahlen. Um 14:15 Uhr kamen wir am Campingplatz in Algund an. Erst einmal warten, bis die Mittagspause um ist. Einstweilen den Platz erkunden, es hat mind. 35 Grad. Wir haben uns dann für einen Platz direkt am Eingang entschieden, da er etwas geschützt lag und Schatten hatte. Außerdem war er sehr einfach anzufahren. Wir haben nur notdürftig aufgebaut und sind dann baden gegangen. Das Freibad war im Preis inbegriffen. Anschließend einkaufen im Supermarkt und Eis essen. Diese war jedoch sehr teuer. Am Abend wurde dann das Sonnensegel, die Küchenschränke und so weiter aufgebaut. Einen Vorzeltteppich sollten wir nicht verwenden, da der Rasen darunter leidet. Na ja – ok.

Am Abend war dann Sturm mit einem leichten Gewitter. Aber alles hat gehalten.

Dienstag, 21. August

Morgens zeitig raus und zum nahen Bäcker gegangen. Danach die erste Wanderung über den Etsch-Radweg zu den Thronsesseln und weiter auf den Algunder Waalweg (schattiger Weg mit kleinem Bachlauf) bis zum Ochsentodweg, weiter bis Schloss Thurnstein, danach Abstieg zum Gratscher Waalweg und zurück zum Spisshof, unserer ehemaligen Residenz. Dort haben wir den Besitzer Hans-Peter angetroffen und uns mit ihm unterhalten. Danach wieder in das Freibad. Einkaufen beim Euro-Spin, den wir erst suchen mussten, da er umgezogen war.

Nach dieser Wanderung waren wir ziemlich platt, besonders Clea. Zum Abendessen ging es in den Palmengarten Gstör, da dort Livemusik von den Psairer-Spatzen geboten wurde. Die Preise für das Essen können getrost als unanständig angesehen werden. Die Nudelgerichte gingen da gerade noch. Da der Wind immer böiger wurde und Regen einsetzte zogen wir uns auf den Campingplatz zurück. Clea war es sowieso zu laut. In der Nacht hat sich die Giebelstange gelöst, da der Wind immer mehr zum Sturm wurde, es gab zwar keinen Schaden, aber wir haben jetzt alle Seitenteile eingezogen.

 

Mittwoch, 22. August

Abmarsch zum Bus. Bustickets besorgen für eine Woche (für alle 60 €) , dann nach Partschins zum Wasserfall. Sehr enge und steile Stellen, mit dem Auto eigentlich nicht machbar. Nach dem Aufstieg zum Wasserfall begleitete uns eine Hund ein ganzes Stück des Weges.


Über den Partschinser Waalweg geht es bis nach Vertigen und in der prallen Hitze zur Saxnermühle. Wir brauchen viele Pausen und sind ganz schön alle. Oberhalb von Oberplars geht es zum Schlundenstein (ehem. Keltenstelle) zum Ende des Algunder Waalweges. Von der Bushaltestelle geht es mit dem Citybus hinab in das Tal. Die Knie wollen nicht mehr so richtig. Erschöpft kamen wir am Campingplatz an. Wieder erholen und kurze Pause. Am Abend wird es relativ dunkel. Es blitzt und leichter Regen setzt ein. Wir haben alles dicht gemacht. Aber wir können trotzdem grillen. Grillfleisch und Chicken Wings mit Tomatensalat. Tomaten sind auch das wenige Gemüse, welches bezahlbar ist. Obst und Gemüse ist bei weitem teurer als bei uns.

Am Nachmittag erhalten wir dann die Nachricht, dass unsere Nichte/Cousine Leonie geboren wurde. Herzlichen Glückwunsch den Eltern Jeanette und Mirco.

Donnerstag, 23. August

Heute ist ein Ruhetag. Ausschlafen und Wohnwagendienst. Bettwäsche auslüften und aufräumen. Spätes Frühstück. Gegen 15:00 Uhr Abmarsch zum Bus nach Töll zum Eingang des Marlinger Waalweges. Bei dieser kurzen Wanderung haben wir aus versehen die falsche Abzweigung genommen und sind zu früh vom Berg gekommen. Wir müssen über die viel befahrene Straße und an dieser entlang, auf einem winzigen Weg, nur von einer Leitplanke geschützt, bis zur Brauerei Forst. Danach über den Forster Steg zurück.

Zum Abendessen gab es Spaghetti Bolognese und geklaute Äpfel. Nach dem Abendessen ging es zurück zur Brauerei Forst, da dort Musik angesagt war. Leider war es so voll, dass wir nur einen Platz direkt vor der Musik bekommen haben. Clea ist richtig durchgedreht und wir mussten wieder gehen. Wir wollten dann noch ein Eis essen. Die Kinder fuhren mit dem Roller voraus, konnten uns aber nicht treffen und waren ganz schön aufgelöst, als wir uns endlich getroffen haben. Da es schon wieder blitzte ging es unverrichteter Dinge zum Platz. Wieder ein Abend im Vorzelt bei Regen und Sturm.

Freitag, 24. August

Um 8:00 Uhr Abmarsch zum Bus. Fahrt nach Meran zum Markt. Dieses Mal durfte der Hund mit auf den Markt, was noch vor 2 Jahren verboten war. Es war aber auch nicht viel los. Einige Sachen gingen in unseren Besitz über. Durch die Laubengassen wanderten wir zur Winterpromenade an der Passer, weiter am Steinernen Steg vorbei durch die Gilf-Promenade zum Pulverturm. Leider war dieser eine Baustelle und wir mussten auf den Rundblick verzichten. Über den Tappeinerweg marschierten wir Richtung Gratsch und kehrten noch kurz im Café Unterweger ein. Rückmarsch über die Hängebrücke am Gratscher Waalweg, Abstieg über den Burgenweg. Dort haben wir Honig gekauft, der oft angeboten wurde. Etwas schwimmen und duschen, dann einkaufen für die nächsten Tage. Abends grillen (Lachsfilet und Hamburger). Das Rummy-Spiel wurde zur Qual, da die einbrechende Nacht die Farben blau und grün nicht mehr wahrnehmbar machte. Die erste Nacht ohne Sturm oder Gewitter.

Samstag, 25. August

Nach einem späten Frühstück fuhren wir mit dem Bus hinauf nach Vellau. Über den Abenteuerspielplatz geht es zum Pirbamegg. Wir hofften, dass der alte Mann noch oben ist und wir den weltbesten Apfelsaft bekommen (rostbraun und ohne Vitamin C). Der Mann ist noch da, mittlerweile 89 Jahre alt und eigentlich ganz fit, außer den Beinen. Apfelsaft hat er noch keinen, da die Äpfel noch nicht so weit sind. Also nur Wasser trinken und ein paar Zwetschgen kaufen. Lecker. Abstieg weiter zum Schloss Thurnstein und Ochsentodweg in das Tal. Noch schnell Semmeln für Sonntag kaufen, da dann die Geschäfte geschlossen sind.

Am Campingplatz gab es heute sehr viele An- und Abreisen. Am Abend ist der Platz aber wieder brechend voll. Zum Abendessen gibt es Makkaroni mit Meeresfrüchten oder Carbonara-Sauce.

Für die Nacht war ein Wetterumschwung und eine Temperaturdifferenz von 10 Grad zum Sonntag angesagt. Außerdem Regen. Aber es war halb so schlimm. Am Morgen war schon alles wieder vorbei.

Sonntag, 26. August

Da schlechtes Wetter vorausgesagt war planten wir einen Ruhetag. Erst einmal ausschlafen und wieder einmal aufräumen. Einige Sachen gehen uns allmählich aus. Diese können aber erst am Montag wieder besorgt werden. Die Etsch grollt mit viel schlammigem Wasser in das Tal. In den Bergen müssen richtige Unwetter gewesen sein.

Mit dem Auto geht es auf Tour zu anderen Campingplätzen in der Umgebung. Allerdings muss gesagt werden, wir wollen nach Algund und in keinen anderen Ort. Somit sind unsere Anforderungen schon etwas höher.

Zuerst nach Völlan. Wir müssen sehr weit den Berg hoch und der Campingplatz ist stark in Terrassen angelegt, und eigentlich wissen wir gar nicht, wie die anderen dort hinauf kommen. Der Platz würde die ACSI-CampingCard nehmen, aber eine Starkstromleitung mitten durch den Platz ist ein absolutes no-go.

Weiter nach Lana zu Arquin. Ganz nett, aber naja. Der Empfang etwas lala. Pool vorhanden und auch das Freibad kann genutzt werden. Die Platzgröße ok. Eine Alternative.

Weiter zum Schlosshof in Lana. Super Platz mit Pool , Hallenbad, Wellness – einfach tolle Sanitäranlagen. Etwas teuer, aber die Standardstellplätze sind einfach mini. Für „De Luxe“ muss man 7 € Aufpreis bezahlen.

Der Platz in Meran liegt direkt in der Stadt und wir haben außen keinen Parkplatz bekommen. Weiter zum Heremitage. Es geht immer weiter den Berg hinauf. Wir kehrten wieder um.Wir können Ihn einfach nicht finden.

Den Platz in Naturns haben wir erst gefunden als wir schon wieder weg fuhren. Aber wir hatten mittlerweile auch die Nase voll.

Der Nachmittag war wieder durchwachsen. Auf dem Gasgrill gab es Fertig-Lasagne. Echt einfach und effektiv. Danach spielten wir Minigolf auf der benachbarten Anlage. Und da eine freudige Überraschung: Rabatt mit Kurkarte von 10% und ein Kind wurde nicht berechnet. Das macht? Na – Urlaub? Südtirol? 8 Euro!!! Für alle!!! Zuhause haben wir vor kurzem für 3 Nasen 11,50 € bezahlt.

Am Abend haben uns mit einem Holländer 2 Plätze weiter unterhalten und festgestellt, dass er auch an Pfingsten in Sibenik war. Was für ein Zufall. Sie waren einfach nett.

Da der Platz so voll ist, stehen 2 Gespanne auf Ausweichplätzen. Direkt vor den Sanitäranlagen.

 

Montag, 27. August

Die große Wanderung auf dem Waalweg nach Lana stand auf dem Programm. Mit dem Bus nach Töll. Auf der Fahrt belästigt uns ein Einheimischer, da wir Dick sind. Ein richtiges A..... Er weiß jetzt auch, dass er eines ist.

Im Sauseschritt durch den ersten Teil des Waalweges, da wir ihn am Donnerstag bereits gegangen sind. Weiter am Berg entlang, Das Wasser fehlt dieses Mal, warum konnten wir nicht erkunden. Vielleicht ist es zu schlammig. Mit einigen Pausen und einer größeren Einkehr geht es bis nach Lana. Der Abstieg war wie immer eine Qual, da die Straße sehr steil ist. Mit dem Bus ging es zurück. Unterwegs haben wir bei 2 Jungs Zwetschgen und frische Feigen gekauft. Die Zwetschgen war so lala, die Feigen einfach scheußlich. Immerhin hatten wir eine Strecke von 13 km zurückgelegt. Abends sollte es noch nach Forst gehen, aber die Beine von Markus wollten nicht mehr.

Dienstag, 28. August

Früher Start mit dem Bus nach Dorf Tirol. Dort trennten sich die Mädels von den Jungs. Die Damen gingen über Schloss Tirol, St. Peter, der ältesten Kirche im Umkreis, und den Ochsentodweg am Algunder Waalweg entlang nach Töll und kehren über den Radweg zurück. Eigentlich wollten Sie noch etwas shoppen aber die Geschäfte in Dorf Tirol hatten noch geschlossen.

 

Simon und Markus fuhren mit der Seilbahn hoch auf den Hochmuther. Aufstieg zum Gasthaus Steinegg auf 1500 m. Am Berg entlang über den Hans-Friedens-Weg weiter zur Leiteralm. Dort erst einmal Brotzeit. Über schmale Steige hinab zu den Gasthäusern Oberplatzer und Kienegg zurück nach Vellau. Mit dem Bus in das Tal. Dort haben wir uns wieder mit den Frauen getroffen. Am Berg war eine gigantische Fernsicht, weit in die Dolomiten hinein. Die Tour hat sich auf jeden Fall gelohnt, war aber auch anstrengend.

Nach dem Eis essen eine kleine Runde durch das Dorf. Abends grillen und zug über den Platz. Dabei 2 Weidener Jungs getroffen, die zum Mauntain-biken hier waren und auch eine nette Familie aus Offenburg. Diese waren mit Zelt unterwegs. Überhaupt hatten viele Leute ein Zelt dabei.

Mittwoch, 29. August

Wir mussten langsam zusammenpacken. Langsam ist der richtige Ausdruck für unser Tempo. Es zog sich fast den ganzen Tag. Aber es sollte ja auch ein Ruhetag sein. Zum Abendessen ging es noch in den Römerkeller auf eine Pizza. Die Pizzas lecker und groß. Die Preise wie bei uns. Also ok.

Die Platzrechung haben wir auch noch beglichen und 3 Flaschen Wein als Mitbringsel gekauft.

 

Donnerstag, 30. August

Abreise. Anspannen und ab geht die Reise. In Italien noch kurz etwas tanken für schlappe 1,89 € und auf die Autobahn. Wir kamen ganz gut durch. Bei Kramsach machten wir Pause, da wir den Campingplatz „Seeblick Toni“ wahrscheinlich im nächsten Jahr besuchen wollen. Was nervig war ist die lästige Schei—hausfliege vom Nachbarplatz. Als wir parken wollen kommt er gleich und will uns auf seinen Platz leiten. Pech gehabt. Toni sagt uns sehr zu, Sanitäranlagen könnten die besten sein, die wir je hatten. Da wollen wir mal hin.

 

 

 

Danach noch eine Tankstelle gesucht und Brotzeit gemacht, bevor es nach Hause ging. Auch konnten wir endlich unseren Tankgutschein einlösen. Ab Deutschland hatten wir dann ziemlich viel Verkehr bis nach Holledau, aber keine Staus.

Wir haben noch einen kleinen Schwenk nach Mintraching bei Regensburg gemacht, um uns von Bettina's Patenkind Julia zu verabschieden, die ein Schuljahr in Kanada antritt.

Gegen 20:00 Uhr waren wir dann zu hause und die Reise beendet.

 

Fazit:

Vitalcamping Bayerbach war der beste Trip bisher und Algund war sehr schön, aber Südtirol ist verdammt teuer. Der Platz ging aber. Die nächste Bergreise wird wahrscheinlich nach Österreich auf einen 5* -Platz sein.

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Sibenik


Am Donnerstagabend trafen wir uns mit den Hofmanns am Parkplatz kurz vor Regensburg zur gemeinsamen Urlaubsreise. Unterbrochen wurde die Anfahrt durch eine kleine Reparatur an der Dachluke bei Jörg, unzähligen Tankstopps unsererseits, einigen Pinkelpausen, eine Übernachtung in Österreich auf dem Autobahnparkplatz – Lärm ist nicht erholsam! - und dann noch einmal eine kurze Pause in Kroatien für Jörg, der am ersten Stopp nicht schlafen konnte.
Mittags trudelten wir dann am Campingplatz ein und suchten uns 2 Stellplätze aus. Dies war nicht sehr einfach, da auf den meisten Stellplätzen Bäume standen, die wir leider nicht umsägen durften. Doch nach einigem hin und her fanden wir 2 riesige Plätze mitten in der Sonne, was natürlich auch wiederum gut war für Jörgs Satellitenschüssel.
Die Kinder machten sich sofort auf zum Pool und mussten feststellen, dass dieser Salzwasser hatte, aber sauber und warm war. Nach kurzer Diskussion ob wie wieder abreisen sollten, bauten wir unsere Sachen auf. Mittlerweile hatten die Kinder beschlossen, dass wir bleiben und auch festgestellt, dass es eine riesige Hotelanlage mit sehr viel außen herum ist.
Den Platz musste man eigentlich nicht verlassen, aber größere Einkäufe wurden sinnvollerweise doch im Ort erledigt.
So vergingen die Urlaubstage vor allem mit baden und sonstigen Aktionen. Wir waren mehrmals in der Bar am Piratenschiff, die Kinder beim Rutschen und im Wasserpark. Schnorcheln war bei der klaren Sicht ein riesiges Vergnügen, aber der Strand etwas steinig. Deshalb waren wir auch einmal am Sandstrand (sehr feiner, gemahlener Fels) zum Baden.
Essen konnten wir besonders gut im Restaurant am Campingplatz und in der Pizzeria am Ende der Anlage. Das Etno-Dalmatische-Dorf war zwar nett anzusehen und auch einiges geboten, aber die Portionen zu klein und zu teuer. Das Eis in der dortigen Eisdiele jedoch mit den größten Portionen und das leckerste.
Bettina und Markus haben auch einmal eine Radtour in die nähere Umgebung gemacht und eine kleinen Fischerort und auch Sibenik besucht.
Am Dienstagabend hat uns dann ein kleines Gewitter in den Wohnwagen vertrieben und auch der Mittwoch war noch etwas getrübt, aber ansonsten hatten wir immer knapp 30 Grad Lufttemperatur.
Sehenswert waren auch der Marina-Hafen neben dem Campingplatz und die Minigolfanlage.
Insgesamt ein gelungener Urlaub.
Auf der Rückfahrt machten wir noch Rast an der Therme Ptuj, bei der wir das Thermalbad besuchten. Am Abend kam dann ein schweres Gewitter mit mehrstündigem Stromausfall. Es gab aber keine größeren Probleme. Der Sonntag war dann noch für die Heimfahrt ausreichend.

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